politik gab es vor längerer Zeit mal eine Doku im ZDF. Damals wurden
> verschiedene Gebiete untersucht (zb staut die Türkei auch Wasser
> an, welches dann im Irak fehlt).
> Fakt ist jedenfalls: die grünen israelichen Siedlungen und die
> Vielzahl
> an landwirtschaftlichen Produkten sind nur deswegen möglich, weil
> die Palästinenser gleichzeitig auf dem Trockenen sitzen. So hat zb
> Israel über die langen Jahre der Besatzung nichts getan, um die
> Wasserleitungen in den besetzten Gebieten zu warten. Ergebnis:
> das wenige Wasser, welches für die Palästinenser übrig bleibt
> versickert zu großen Teilen in maroden Leitungen. Konsequenz:
> es ist üblich, daß die Leute für ein Schweinegeld das Wasser
> mit Tankwagen anfahren lassen und in eigenen Zysternen speichern
> müssen. Hast Du mal Luftbilder von israelischen Siedlungen gesehen?
> Grüne Oasen (Trutzburgen?) umgeben von verdorrtem Land.
>
> Das kommt nicht von ungefähr …
Soweit ich weiß, gab es all diesen grünen Reichtum und die
Wasserquellen nicht vor dem Staat Israel. Bevor Israel gegründet
wurde, war das Land ein ödes Gebiet.
Die Israelis haben ihre grünen Inseln in harter Arbeit der Wüste
abgerungen. Wenn die Israeliten dafür gearbeitet haben, dann ist es
ihr gutes Recht das zu geniessen.
Ich würde mich jedenfalls nicht besonders freuen, wenn die Polen
plötzlich verlangen würden, daß wir ihnen Wasserleitungen bauen
sollen, weil die von ihnen gebauten Wasserleitungen nicht
funktionieren.
*2Cents*
Wasser – Die Politik der Behauptung
15
Sep