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Re: – Eine Politik der Angst

11 Jul

politikwieso hat die USA mit Bush sen. 1988 den Untaten Husseins
> zugesehen, und den Irak sogar noch unterstützt?
Zu dieser Zeit bekämpfte Hussein den gefährlichen
islamisch-fundamentalistischen Nationalismus, der vom Iran aus die
ganze arabische Welt zu infizieren drohte. Henry Kissinger drückte
das Dilemma knapp und präzise aus, als er sagte: “Ein Jammer, daß
nicht beide verlieren können.”
Es ist möglicherweise ein Fehler gewesen, daß die amerikanische
Regierung den Schlächter von Bagdad eine Zeitlang unterstützt haben.
Doch gebietet es ihr zu Ehren, daß sie jetzt bereit ist, die Sauerei
auch wieder wegzuräumen und das Regime auszutauschen.
> Welche Freiheit haben die Vietnamesen erlebt, die von Napalm
> verbrannt wurden?
Der Kampf gegen den Sozialismus endete in Vietnam mit einem Fiasko.
Dieser Schandfleck, der vietnamesischen Bevölkerung nicht Freiheit
und Demokratie gebracht zu haben, hat die amerikanische Geschichte
für lange Zeit geprägt. Möglicherweise du-politik.de/2008/05/12/diaeten-dilemma/”>hätten die roten Horden mit
einem entschlosseneren Vorgehen gestoppt werden können. Man weiß es
nicht.
> Wieso erhalten die Angehörigen der 4000 Toten der US-Armee, die
> aufgrund der *ungefährlichen* DU Munition gestorben sind, und
> auch die zehntausenden, die an den Folgen noch heute siechen,
> die sie sich im ersten Golfkrieg *im Kampf für die Freiheit*
> zugezogen haben, keinen Cent von der amerikanischen demokratie-ein-moral-dilemma.html”>Regierung?
Das ist kaum mehr als ein übles Gerücht.
> Nur das die amerikanischen Friedensbestrebungen seit dem 2.
> Weltkrieg zum Tod Millionen Unschuldiger geführt haben, nicht
> nur dem Verlust der Unschuld.
Das mag sein. Aber es hat sich gelohnt.
> Aber wenn du der Überzeugung bist, daß es besser ist, tot zu
> sein als einen Diktator auf Erden zu haben, dann greif zur
> Waffe und kämpfe selbst, oder bist Du so feige wie der
> Kriegsdienstverweiger George W Bush?
Leider ist meine Tauglichkeit für den Fronteinsatz nicht gegeben.
Doch auch an der Heimatfront kann man einiges ausrichten, etwa in
Forschung und Entwicklung bei Rheinmetall, Siemens, etc. und
natürlich mit viel Öffentlichkeits- und Überzeugungsarbeit beim Volk.

 
 

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