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Erkenntnishindernis - Pisa-Politik
By admin | Juli 2, 2008
politikmit könntest du Recht haben. Bleibt halt nur die Frage, wer den
> > Schritt unternehmen soll? Haken ist ja wohl, dass es am Ende wieder
> > einmal auf denjenigen lastet, die das meiste zu sagen haben. Und
> > diese jene Gruppe hat (zwangsläufig?) auch das meiste Geld und
> > verdient ganz gut am schizophrenen System… Also wer dreht sich
> > freiwillig den Geldhahn zu?
>
> jup, das ist genau das problem. aber ich seh das so: unser heutiges
> geldsystem ist durch exponentielles wachstum durch zins und
> zinseszins schlicht mathematisch zum scheitern verurteilt. es ist nur
> eine frage der zeit, bis es zerbricht. würde man danach wieder mit
> heutigem geld beginnen dauert es nicht lange und die probleme sind
> erneut da. somit ist die hauptfrage weniger, wer den geldhahn
> zudreht, sondern eher, wer sich den gefahren freiwillig aussetzen
> will - und seinen kindern. es gibt ja mehrere bestrebungen,die inwo
> vertritt wohl eher die einführung “von oben”, also von staats wegen,
> solche leute wie bei http://www.regionetzwerk.org versuchen es von
> unten.
>
> abgesehen davon: kann man die wahrheit aufhalten?
Die Wahrheit wird einfach immer wieder vergessen. Der Zyklus ist ja
meistens auch länger als ein Menschenleben. Die nachgewachsene
Generation hat sich noch gar nicht richtig Gedanken über die
Problematik gemacht, solange sie noch nicht wieder akut geworden ist.
Und wenn es dann so weit ist, ist es für die meisten eine völlig neue
Erfahrung, deren Ursachen sie nicht gleich begreifen - vielleicht
auch später nicht, denn in den Massenmedien wird über so etwas nicht
gesprochen. Auch in der populären Geschichtswahrnehmung stehen eher
die vielfältigen Folgen im Vordergrund als die Ursachen. Der
Blickwinkel, den man einnehmen muß, um die Geldprobleme zu erkennen,
nehmen nur wenige ein, und die gehören meist auch noch zu den
Profiteuren, werden also nichts dagegen unternehmen.
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