RSS
 

Archive for July, 2008

Re: Oh Gott…. – Special: Politik

31 Jul

> Hallo,
>
> > “Die höheren Zahlungen für das Arbeitslosengeld II von insgesamt bis
> > zu 1,4 Milliarden Euro ergäben sich aus einer _höheren Anzahl_ der
> > Bedarfsgemeinschaften, heißt es weiter. [...] Quelle: Deutscher
> > Bundestag”
>
> Höher gegenüber der Planung.
> Lesen sollte man können.
> Gut, manch ein Linker ist damit überfordert.
>
Vor allem sind die Politiker damit “überfordert”.
Man erinnere sich an die “explodierenden HartzIV-Kosten” im ersten
Jahr 2005. Da waren angeblich rund 10 Milliarden an “Mehrausgaben” zu
schultern, was natürlich nur an bösen, bösen Sozialschmarotzern
liegen konnte und folgerichtig zu Kürzungen des Alg2 im Folgejahr
führte.
Tatsächlich hatte das “Superministerium” von Wolfgang Clement die
Kosten nur um eben diese Summe zu niedrig angesetzt, um einen
verfassungsgemäßen Haushalt hinzubiegen und ganz nebenbei die
Steilvorlage für weitere Kürzungen selbst zu legen. Bestimmt auch so
ein “elender Linker”, stimmts?

 
 

Re: Politschwafler – Special: Politik

31 Jul

politik Klar dass das ein willkommener Nebeneffekt ist, wozu sollte man sonst
> > Geld für einen Steuerberater ausgeben, wenn nichts dabei hängen
> > bleibt.
>
> Das was dabei hängenbleibt ist ruhe vorm Finanzamt und Frieden vor
> den Steuerprüfern.
Also ich habe Frieden _mit_ den Steuerprüfern, das aber auch ohne
Steuerberater
> > Ich bin kein Steuerfachmann, kann aber meine Steuern dennoch richtig
> > abführen.
>
> Weil das Geschäft in dem du deine Zigaretten und Fusel kaufst die
> Steuern für die abführt?
Steuern für wen abführt?
Die Steuerberater?
Die Steuerprüfer?
Die Steuerschuldner?
Was hat mein Fussel und meine Zigaretten mit deren Steuerabführung zu
tun?
Wieso kommen zu arbeitslosen Sozialschmarotzern Steuerprüfer?
Fragen über Fragen.

 
 

Re: Politschwafler – Special: Politik

29 Jul

>
> > SO wie du das schreibst besteht als kein wirklicher Unterschied
> > zwischen “Unternehmern” und “Sozialschmarotzern”, denn warum wollen
> > “Unternehmer” ihre Steuerlast durch “richtige Anwendung” des
> > Steuerrechts senken? Etwa nicht um mehr selbst zu “kassieren”,
> > anstatt es dem Fiskus zu überlassen?
>
> Du bist einfach dumm wie 100 Meter Feldweg….
Und selbst diese Dummheit reicht noch aus deine “Anmerkungen”
insgesamt unwiderlegbar zu berichtigen.
> Zum 3. oder 4. mal,
> die Hauptaufgabe des Steuerberaters, ist nicht, seinen Mandanten beim
> sparen zu helfen,
Klar dass das ein willkommener Nebeneffekt ist, wozu sollte man sonst
Geld für einen Steuerberater ausgeben, wenn nichts dabei hängen
bleibt.
> sondern die Steuern gemäss der ansich für
> nichtfachleute kaum mehr zu verstehenden Gesetze richtig abzuführen,
Ich bin kein Steuerfachmann, kann aber meine Steuern dennoch richtig
abführen.
Ich musste bisher nur belegen was ich eingenommen habe und dem
gegenüber belegen was ich (geschäftlich) ausgegeben habe, schon sagte
mir das Finanzamt freundlicherweise von ganz allleine was ich
abzuführen hatte.
Ich habe dabei auch seit Jahren nichts falsch gemacht – sagte der
Prüfer zumindest in 2006.
> damit es keinen Ärger mit dem Finanzamt und ihren Steuerprüfern gibt.
> Kapiert? Ich bezweifele es….
Zweifle nur weiter, verzweifle aber nicht an den Windmühlen mein
lieber Propaganda-Don Quichotte. ;)

 
1 Comment

Posted in Allgemein

 

Re: Die FDP – Special: Politik (Archiv)

27 Jul

politikDie Verkehrspolitik sieht beispielsweise so aus, daß
> > absichtlich Ampeln so geschaltet werden, daß Autofahrer grundsätzlich
> > eine Rote Welle vor sich haben.
>
> Dafür profitieren dann vielleicht Straßenbahnbenutzer. Wieso ist das
> Ausbremsen von Straßenbahnen “liberaler” als das Ausbremsen von
> Autofahrern?
>
So viele Straßenbahnen gibt es nicht mehr in München. Die gibt es
eigentlich nur noch im Zentrum. Ich denke dabei aber an gut
ausgebaute, zweispurige Straßen, die weit ab jeder Straßenbahntrasse
sind. Da fällt es tatsächlich auf, daß, wenn die erste Ampel auf grün
umschaltet, und man losfährt, die nächste einige hundert Meter weiter
genau dann umschaltet, kurz bevor man sie erreicht. Als liberaler
Autofahrer habe ich natürlich herausgefunden, daß, wenn man etwa 20
Stundenkilometer schneller fährt, als erlaubt, man relativ gut
durchkommt.
> > Baut ein Unternehmen ein Gebäude,
> > dann darf es nur eine geringe Anzahl Parkplätze anlegen, die weit
> > unter dem liegt, was die bayrische Bauordnung vorschreibt.
>
> Wenn es so wäre, dann würde die Stadt München ja gegen die Bayerische
> Bauordnung verstoßen und die Kommunalaufsicht müsste eingreifen. Da
> sie dies offensichtlich nicht tut, glaube ich dir deine Behauptung
> nicht.
>
Ist leider so, die Firma, in der ich arbeite, hat vor kurzem ein
neues Gebäude bauen lassen, die mußten eine Menge Geld bezahlen, um
die gewünschten und von der bayrischen Bauordnung auch geforderten
Tiefgaragenstellplätze bauen zu dürfen. Ansonsten wäre es später mal
faßt unmöglich, das Gebäude zu veräußern oder zu vermieten.
>
> > Die tägliche Parkplatzsuche sah dann so aus, das man einfach solange
> > im Kreis gefahren ist, bis jemand wegfuhr.
>
> Dann fahr doch mit der U-Bahn!
>
Nur wenn ich besoffen bin!

 
 

full ack – Pisa-Politik

27 Jul

politikück hast du die Passage mit der effizienten Multiple-Choice
noch korrigiert, sonst hätte es nur 95% ack gegeben).
Das Problem sind da nur zum Teil die Lehrer, auch die Politiker gehen
da mit völlig falschen Ansätzen ran.
Irgenwie wollen da alle beteiligten nur möglichst einfach zu irgend
welchen “erfolgen” kommen.
Den CDU-Leuten reicht es ja schon, wenn sie besser als die SPD-Länder
sind. Bessere Schulbildung für Kinder in Uganda? Egal, hauptsache
Bayern bleibt Deutschlandweit die Nummer 1.
Also schnell noch ein paar Ausländerkinder vom Gymnasium schmeissen
und schon steigt der Durchschnitt. Einfach aber efektiv.
Finnland hat sehr gute Bildung mit nur einer Schulform, ohne
Aufteilug ind Haupt- real- und Gymnasialstufe? Aber dann könnten wir
nicht mehr so stark selektieren/diskriminieren.
Und – oh wunder – die CDU-Länder sind alle gegen einheitliche
Schulsysteme.
Aber ist die SPD besser? Natürlich nicht.
Demnächst gibt es also Leistungsvergleiche von Schulen. Toll.
Irgend eine Komission – bestend aus allen Bundesländerministerien,
dem Bund, der Lehrergewerkschaft, den kirchen und Vertretern der
Wirtschaft – bestimmt, was unsere Kinder wissen müssen und die Lehrer
vermitteln vorwiegend diesen Stoff.
Ewig lebe der Nürnberger Trichter!
mfg zyn
der schonmal spart, um seine Kinder in Finnland ausbilden zu lassen.

 
 

freigeld – Pisa-Politik

24 Jul

> Dennoch habe ich ein paar Bedenken, das Wörgler Experiment zu
> verallgemeinern.
Bedenken muß was mit denken zu tun haben, also kann es nur was gutes
sein ;-)
> Schwundgeld, Geld also, das seinen Wert verliert, ist von Haus aus
> inflationär, und da es auch keinen Investitonsgewinn (Zins) geben
> kann, wird es rausgeschmissen, was das Zeugs hält (“und wieder einen
> Wochenlohn versoffen”).
du vermischt verschiedene begriffe! inflation bedeutet
preissteigerung. heute halten die notenbanken eine inflation von 2%
für “normal” und damit “stabil”, da jedoch selbst bei 2% inflation
alle 35 jahre sich die preise verdoppeln kann man eigentlich nicht
vin stabilität sprechen. daß man keine echte stabilität hinbekommt
(inflation = 0%) liegt ebenfalls am heutigen geldsystem. mit freigeld
wäre das jedoch machbar!
natürlich liegt auf den geldhaltern ein gewisser druck, weil sie,
wenn sie das geld behalten, eine gebühr zahlen müssen. sie neigen
deshalb dazu, es schneller auszugeben, aber nur weil du
beispielsweise 6% im jahr tragen mußt, würdest du deshalb noch lange
nicht alles auf einmal und sofort ausgeben, oder? nach dieser logik
müßte man sein ganzes gehalt im winterschlußverkauf lassen – weil es
ja grade günstig ist.
das heißt: du hast zwar einen druck, aber einen so geringen, daß du
anders optimierst als heute. du wirst dein geld langfristig anlegen
(zu 0%!) oder damit langlebige Güter kaufen (dinge, die langlebiger
sind als dein geld!). oder es wandelt sich das prinzip “erst die ware
dann das geld” in “erst das geld und dann die ware”. genau wie man
heute auf raten kauft, kann man anschaffungen auch mit freigeld
“abstottern”. es ist ja nicht so, daß das geld im ganzen sich
geändert hätte. es ist nur so, daß die heutige geldhaltegebühr von 0%
etwas angehoben wird. würdest du bei 1% auch panisch alles ausgeben?
bei 2%? wann würdest du wirklich in panik alles geld rauswerfen, nur
um der gebphr zu entgehen? wohlgemerkt: wir reden von JÄHRLICHEN
gebühren in höhe weniger prozente.
> Wie das Wörgler Beispiel zeigt, war die Entscheidung des
> Bürgermeisters für seine Gemeinde die absolut richtige, der
> Geldknappheit erweiterte Lebensmittelkarten entgegenzusetzen (ist ja
> auch in kommunistischen Ländern gemacht worden). Nur:
also das mit den kommunistischen ländern ist mir neu. hast du da
quellen?
naja, aber warte mal ab: die neue weltwirtchaftskrise hat grade erst
begonnen. wir werden vielleicht noch froh sein, wenn wir selbst auf
solche konzepte zurückgreifen können…
> Es war ein begrenzter Raum und – was wohl noch mehr zählt – es ging
> um das nackte Überleben, um die Versorgung mit dem Allernotwendigsten
> für die Menschen. Größere Investitionen konnte sich nur die Gemeinde
> mit der Schwundgeldsteuer leisten.
> Wie jedoch soll das Gesell’sche Schwundgeld in einer Gesellschaft
> funktionieren, in der auch Privatpersonen nicht nur das nackte
> Überleben sich leisten möchten, sondern Anschaffungen tätigen, deren
> Finanzierung nur über Monate bzw. Jahre möglich ist?
es ist doch eine win-win-situation für sparer und kreditnehmer – denn
es gibt nie einen sparer ohne kreditnehmer! heute bringst du dein
geld zur bank und sie verleiht es teuer an andere weiter (und zwackt
sich ihren teil ab ;-) ). mit freigeld würde das genauso sein, nur
daß die zinsen nich bei 5% wie heute liegen, sondern um 0%. denn für
dich als geldhalter steht immer die frage im raum: verlust auf das
geld tragen oder es langfristig zu 0% verleihen. kredite würden also
günstig werden, etwas, was immer gut für die konjunktur gewesen
ist…
wenn du also auf diesem weg sparen kannst, ist es für jedermensch
auch mit freigeld möglich, etwas für die altersvorsorge o.ä. zu tun!
> Konkret: wie soll ein Normalbürger sich je ein Auto mit Schwundgeld
> anschaffen können? Sparen geht nicht, da der Geldwert verfault
> (hochinflationär per definitionem!), und Kredit auf Schwundgeld wird
> wohl auch niemand geben. Von Finanzierung von Wohnraum ganz zu
> schweigen.
gegenfrage: wieso sollte es NICHT möglich sein?
wenn ich einen kredit aufnehme, dann tue ich das ja deshalb, weil ich
dafür etwas kaufen will. also gebe ich das geld sofort wieder aus,
ich brauche die gebühr also nicht zu tragen. diesen kredit stottere
ich dann genau wie heute langsam ab, ich konsumiere also eher, als
ich es mir leisten kann. wenn du der sparer bist, hab ich
beispielsweise an deiner stelle konsumiert und zahle dir jetzt dein
geld (via bank) zurück, so daß auch du irgendwann konsumieren kannst.
und das wolltest du doch: deinen konsum verschieben…
volkswirtschaftlich gesehen kann man konsum nur über sparen kredite
verschieben. man kann wert eigentlich nicht aufbewahren, indem man
geld beiseite legt. geld ist nur papier, die ware, die man
stattdessen nicht konsumiert verfällt jedoch, geld nicht! natürlich
ist es für den menschen schwer einzusehen, daß dinge eigentlich nicht
möglich sind, die er bisher für möglich hielt, aber man wählt mit der
wertaufbewahrung in geld zugleich eine krisengeschüttelte wirtschaft.
beides hängt zusammen.
lektüre: zinssystem und staatsbankrott:

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/bankrott.html

> Ich habe ja überhaupt nichts gegen einen guten Tropfen oder gutes
> Bier, aber meinen Rest des Monatslohns versaufen oder sonstwie
> verbraten zu müssen, weil sonst mein Schwundgeld nichts mehr wert
> ist, ist nicht gerade das, was ich mir unter Lebensqualität
> vorstelle. ;-) versteh ich. stellst du dir ständige krisen unter lebensqualtität
vor? wirtschaftswachstum bis zum klimakollaps? indirekte, also
versteckte ausbeutung auch DEINER Arbeit, weil in allen Preisen der
Güter, die du kaufst, 20-40% Zinsen drinstecken? (

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/creutz/renieder.htm

). Ja, du zahlst heute bei allem was du kaufst Zinsen mit, weil die
Hersteller und deren Lieferanten ihre Kapitalkosten natürlich auf die
Preise umlegen. Zum schluß bleibt das immer beim endverbraucher
hängen. je länger ein zinssystem wie das heutige läuft, umso höher
werden die schulden in dervolkswirtschaft und deshalb umso höher die
zinsanteile. wenn du weißt, daß du heute 30% zinsen bezahlst auf
alles, was du einkaufst, so wirst du noch froh sein, irgendwann nur
6% auf das geld zu zahlen, was du GRADE NICHT AUSGIBST.
> Für ein paar Wirte ist es sicher toll, aber der Zusammenbruch der
> Autoindustrie käme dann doch ein bisschen plötzlich. Und wie soll den
> das Schwundgeld auffangen?
die bricht doch grade mit heutigem geld zusammen… ;-) nicht
gelesen, daß VW über Ostern seine Werke dicht machen will? Die leute
haben kein Geld mehr. Obwohl die Geldvermögen der Deutschen zwar so
groß wie nie zuvor sind, fehlt überall das Geld. Seltsam, nicht? guck
mal hier: http://www.killerzins.de/texte/geld.php
schönen tag, retro

 
 

Interpretation – Die Trivialisierung der Politik

21 Jul

politikin – es kann uns aber sagen, daß Christiansen einen biografischen
> > Werdegang hinter sich hat, in dem gepflegte soziale Umgangsformen und
> > routinierte Konfliktvermeidung wichtiger waren als intellektueller
> > Tiefgang und Angriffslust – genau das, was wir auch an ihrer Talkshow
> > vermisst haben.
>
> Gegenfrage: Wessen Interpretation ist weiter hergeholt? So
> tiefgehend, dass man jedes Wort dreimal umdreht, war der Text IMO
> nicht.
Meines Erachtens stecken die Informationen, die meine Interpretation
veranlasst haben, in der Tatsache selbst, daß Christiansen mal
Stewardess war. Vielleicht habe ich zuviele Soziologen gelesen, aber
ich denke eigentlich, daß hier der Common Sense ausreichen müßte. Ob
nun aber der Verfasser diese Interpretationsmöglichkeit
*beabsichtigt* hat, kann ich freilich nicht wissen.
> Ok, wie waere es dann mit “weil er so harmlos wirkt”? Gut, dem fehlt
> noch ein bisschen Biss. Ich wuerde soweit gehen, dass ich anerkenne,
> dass der Autor eine Sprachfigur fuer das von dir Angefuehrte
> anbringen wollte. Daher nehme ich mal das mit der Entgleisung an
> dieser Stelle zurueck. Was dabei rauskam finde ich allerdings
> trotzdem eher platt, so auf Scheibenwischer-Niveau (im Sinne von
> “bemueht witzig”).
Gut, mit dem Urteil “bemüht witzig” kann ich was anfangen. “Bemüht”
ist mir Jellens Bild vom Hund und der Wurst auch erschienen.

 
 

Na ja – Eine Politik der Angst

16 Jul

politikian Rötzner schrieb:
>
> > Demokratien sind normalerweise weniger anfällig für Kriege.
>

>Man könnte sogar argumentieren, daß Diktatoren
>
weniger Kriege führen, weil sie bereits alle Hände voll zu tun haben,
Tja
> Demokratien ziehen nur in den Krieg, wenn dies zur Verteidigung der
> eigenen Werte notwendig ist. Dies kann allerdings sehr häufig
> geschehen. So waren die Vereinigten Staaten von Amerika seit Ende des
> zweiten Weltkrieges an rund 200 kriegerischen Auseinandersetzungen
> beteiligt; das ist ein Kraftakt, den keine Diktatur überlebt hätte.
Wollt ihr oder wollt ihr nicht – ihn – den totalen
> Doch all diese Militäreinsätze waren notwendig zur Sicherung von
> Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Präsident G.W. Bush hat es
> in die folgenden prophetischen Worte gefaßt:
Lach Schlapp
> “Wir haben nicht um die gegenwärtige Herausforderung gebeten, aber
> wir akzeptieren sie. Wie andere Generationen von Amerikanern werden
> wir der Verantwortung gerecht werden, die menschliche Freiheit gegen
> Gewalt und Angriffe zu verteidigen. Durch unsere Entschlossenheit
> werden wir anderen Stärke geben. Durch unseren Mut werden wir anderen
> Hoffnung geben. Und durch unsere Taten werden wir den Frieden sichern
> und die Welt in eine bessere Zukunft führen.”
Ich hoffe das Henry Rollins dir eine in dein bloedes Maul haut -
natuerlich hoffe ich das nur und wuensche mir das du irgendwann dein
Trolldasein aufgibst!
gag

 
 

Re: – Eine Politik der Angst

11 Jul

politikwieso hat die USA mit Bush sen. 1988 den Untaten Husseins
> zugesehen, und den Irak sogar noch unterstützt?
Zu dieser Zeit bekämpfte Hussein den gefährlichen
islamisch-fundamentalistischen Nationalismus, der vom Iran aus die
ganze arabische Welt zu infizieren drohte. Henry Kissinger drückte
das Dilemma knapp und präzise aus, als er sagte: “Ein Jammer, daß
nicht beide verlieren können.”
Es ist möglicherweise ein Fehler gewesen, daß die amerikanische
Regierung den Schlächter von Bagdad eine Zeitlang unterstützt haben.
Doch gebietet es ihr zu Ehren, daß sie jetzt bereit ist, die Sauerei
auch wieder wegzuräumen und das Regime auszutauschen.
> Welche Freiheit haben die Vietnamesen erlebt, die von Napalm
> verbrannt wurden?
Der Kampf gegen den Sozialismus endete in Vietnam mit einem Fiasko.
Dieser Schandfleck, der vietnamesischen Bevölkerung nicht Freiheit
und Demokratie gebracht zu haben, hat die amerikanische Geschichte
für lange Zeit geprägt. Möglicherweise du-politik.de/2008/05/12/diaeten-dilemma/”>hätten die roten Horden mit
einem entschlosseneren Vorgehen gestoppt werden können. Man weiß es
nicht.
> Wieso erhalten die Angehörigen der 4000 Toten der US-Armee, die
> aufgrund der *ungefährlichen* DU Munition gestorben sind, und
> auch die zehntausenden, die an den Folgen noch heute siechen,
> die sie sich im ersten Golfkrieg *im Kampf für die Freiheit*
> zugezogen haben, keinen Cent von der amerikanischen demokratie-ein-moral-dilemma.html”>Regierung?
Das ist kaum mehr als ein übles Gerücht.
> Nur das die amerikanischen Friedensbestrebungen seit dem 2.
> Weltkrieg zum Tod Millionen Unschuldiger geführt haben, nicht
> nur dem Verlust der Unschuld.
Das mag sein. Aber es hat sich gelohnt.
> Aber wenn du der Überzeugung bist, daß es besser ist, tot zu
> sein als einen Diktator auf Erden zu haben, dann greif zur
> Waffe und kämpfe selbst, oder bist Du so feige wie der
> Kriegsdienstverweiger George W Bush?
Leider ist meine Tauglichkeit für den Fronteinsatz nicht gegeben.
Doch auch an der Heimatfront kann man einiges ausrichten, etwa in
Forschung und Entwicklung bei Rheinmetall, Siemens, etc. und
natürlich mit viel Öffentlichkeits- und Überzeugungsarbeit beim Volk.

 
 

Schlimmer – Die Trivialisierung der Politik

09 Jul

Mich hats wohl am schlimmsten erwischt. Die ersten Wahlplakate, an
die ich mich erinnern kann, waren groß mit “Wende” betitelt. Meine
ersten 16 Jahre als politisch Interessierter verliefen entsprechend.
An die Beerdigung des 30 Tage Papstes kann ich mich auch noch
erinnern, aber damals hatte ich noch Hoffnung. Die wurde allerdings
zerschmettert, als unsere neu dazugekommenen Bundesbürger das Gefasel
von “blühenden Landschaften” glaubten und wählten. Allerdings dachte
ich, es geht nicht schlimmer. Aber nur ein paar Wochen, bis der
Golfkrieg II losging. Es folgte Katastrophe auf Katastrophe, wo auch
die Hoffnungsträger der Macht erlagen. Die (vorläufige) Spitze schoss
dann sicherlich G. W. Bush ab und der Klub, der in seiner Regierung
saß und die Weltöffentlichkeit nach Strich und Faden verarscht hat.
Wie soll man da noch glauben, dass Wählen was ändert oder es irgendwo
noch Politiker gibt, denen es um was anderes als Macht und Geld gibt?
Dabei hat man als Mitteleuropäer ja noch Glück. Wenn man in Afrika
oder dem mittleren Osten lebt, kann einen der Hass schon mal
übermannen und man schnallt sich einen Sprengstoff-Gürtel um. Nicht,
dass ich das gutheisse, aber verstehen kann ich es schon.