politiklarden sind, wenn man die Ausfällen bei der Maut betrachtet,
nicht besonders viel. Die Goldreserven könnten wir in den nächsten
Jahren möglicherweise doch noch als “Bürgschaft” für den Euro
gebrauchen. Die Goldreserven zu Verkaufen halte ich daher für
kurzsichtig.
Viele Probleme bei der Bildung kann man auch mit Phantasie lösen.
Würde man bei der Einschulung einen IQ oder “Eignungstest”
durchführen, dann könnten Klassen besser zusammen gestellt werden und
Kinder individuelle Förderungen erhalten. Auch sinvoll könnte eine
stärkere Verbindung von Firmen, Vereine und Schulen sein. Den besten
“Werkunterricht” hatte ich z.B. bei einem Schreiner in der
Volkshochschule. In einer normalen Schule dürfte ein solcher Mann
jedoch nie unterrichten. Sportunterricht könnte teilweise auch von
Sportvereinen erteilt werden.
Über Hilfen für die Lehrern wir nie geredet. Seit längerem gebe ich
als Informatiker bei Kindern EDV Kurse (natürlich nicht in Schulen
aufgrund fehlender Qualifikation). Für die Vorbereitung einer
interessanten Stunde brauche ich ca. 1-2 Stunden (Ablaufplan,
Begleitmaterial erstellen, Versuche vorbereiten usw). Würde sich ein
Lehrer ähnlich vorbereiten wollen, dann hätte er eine
Wochenarbeitszeit von 50 – 80 Stunden. Die Lösung: z.T. Spezialisten,
Bereitstellung von vorbereiteten “Unterrichtbausteinen” im Internet,
usw.
Warum werden Schulen nicht privatisiert? “Eigentümer” dürften
allerdings nur gemeinnützige Träger (z.B. Elternvereine) sein. Pro
Schüler erhält die Schule einen festen Betrag. Dieses Geld kann sie
frei verwenden. Um die Qualität zu garantieren, muss es dann
natürlich regelmäßig zentrale Prüfungen geben.
Mit Geld kann ich Schulen reparieren (z.T. sicherlich notwendig)
Bildung und Phantasie kann man jedoch nicht kaufen.
Archive for June, 2008
Sinvoll?? – Pisa-Politik
Lallblasen – Politik mit Zukunft
Herr A.P. Schmidt schreibt:
> Leadership wird nicht nur für das Regieren,
> sondern auch für die Führung von Behörden
> immer wichtiger. Das besondere Merkmal der
> politischen Klasse ist jedoch nicht Leadership,
> sondern Heimlichkeit bei illegalen, aber auch
> legalen Entscheidungen.
Was ist denn mit dem schrecklich ultrasuperschwermodernen Wort
“Leadership” eigentlich gemeint? – Dass ein Heini diese ganzen, nur
noch von Computern beherrschbaren Systeme so weit durchschaut, dass
er den anderen sagen kann, wo’s gefälligst lang zu gehen hat, alles
glasklar für seine Wähler zu machen versteht- und die begreifen es
auch und rennen voller Vertrauen hinterher, nehmen “persönliche
Härten” gerne in Kauf und opfern sich, wenn’s sein muss, für ihren
Hibilabu?
Oder wäre nicht eher ein komplexeres System Luhmann’scher Art
angebracht, in dem zumindest suboptimale Entscheidungen durch das
Zusammenwirken Vieler entstehen und umgesetzt werden – und die
Herausforderung bestünde nur noch darin, den Beteiligten diesen
Prozeß bewußt zu machen? – Vielleicht kennen Sie Enzensbergers
“Mittelmaß und Wahn”. Der brachte es auf den Punkt:”Obwohl
Schwarz-Schilling Postminister ist, kommen immer noch Briefe an”.
> Der wichtigste Unterschied zwischen einem Politiker
> und einem Unternehmer ist der, dass Politiker, wenn
> sie versagen, Steuergelder vergeuden, der Unternehmer,
> wenn er schwere Fehler macht, jedoch sein eigenes Geld
> verliert.
Ab einer gewissen Bedeutung des Unternehmens, spätestens nach
erfolgtem Börsengang, mutiert dementsprechend der “Unternehmer” zum
“Politiker”: Je fiesere Wirkungen die Fehlentscheidungen haben,
könnte man folgern, desto weniger wird der Verantwortliche dafür
haftbar gemacht. Es haftet der ganze Rest außer ihm. Dies ist die
Strafe dafür, dass die tranige Restbevölkerung diese Champignonköpfe,
die sich da über die anderen erhoben, nicht rechtzeitig auf Normalmaß
gestutzt hat.
Übrigens: Wenn sich der “eigentliche” Unternehmer, hier wohl als
Mittelständler zu verstehen, RICHTIG entscheidet, z.B. für die
weitestmögliche Externalisierung der Produktionskosten, geht diesmal
die RICHTIGE Entscheidung auf Kosten der Allgemeinheit. Ob das besser
ist??
> Unternehmertum in der Politik benötigt im Gegensatz
> hierzu Leadership, welches auf Innovationen, Kreativi-
> tät sowie langfristige Überlebensstrategien setzt.
> Wenn es gelingt, Routineaufgaben zunehmend auf das
> E-Government zu übertragen, kann die Politik wieder mehr
> Zeit für die nachhaltige Lenkung der politischen Systeme haben.
Mussten Sie unbedingt in Westerwelles Abfalleimer herumstochern?
Welche “Routineaufgaben” erledigt denn die Politik? – Wollen Sie die
Gesetzesvorlagen vom WordUnfold Plugin schreiben lassen, die
Haushaltsreden von der Phrasendreschmaschine – und statt der öden und
immergleichen Schlafftuchkragenhänger lieber die Industrieroboter
selber zur Akquisition nach China entsenden, damit jene Zeit finden,
sich bewaffnet mit Bleistift, Diktiergerät und Sextanten auf die
Atlantik-Brücke zu begeben und den künftigen Kurs der Deutschland
GmbH
Re: na dann – Special: Politik
>
> >
> > Bitte sehr:
> > > http://www.bpb.de/themen/UMK5UD,3,0,Argumente_gegen_rechtsextreme_Vorurteile.html#art3
> >
> > (Du weisst schon, die mit der Lügenpropagande, ne?)
> >
> > und hier:
> > > http://www.tagesschau.de/jugendkriminalitaet8.html
>
> Wer hat das schöngerechnet? Marie-Luise Beck? Ich las neulich ganz
> andere Zahlen, zB für Hamburg St. Pauli, 3000so
Re: na dann – Special: Politik
politikb schrieb am 4. Januar 2008 23:38
> > > seid 5-10* so
> > > häufig kriminell wie die Landeseinwohner,
> > Dazu (5 bis 10 Mal so häufig kriminell) hast Du bestimmt irgendwelche
> > fundierten Quellen?
> bin grad zu schlapp, danach zu gogeln. Man BKA Kriminalstatistiken
Re: na dann – Special: Politik
> Wir reden über Intensivstraftäter, das sind alles keine labilen
> Mitläufer, ob mit deutschem oder anderem Pass. Umgekehrt könnte man
> auch argumentieren, dass deutsche Intensivstraftäter einen schlechten
> Einfluss auf die labilen ausländischen jugendlichen haben.
naja, wie wird das wohl losgehen? Zuerst werden Autos geknackt,
Radios geklaut
Re: na dann – Special: Politik
politik > Zu kurz gedacht; was ist, wenn diese aggressiven migrantischen
> > > Gewalttäter aber einen negativen Einfluß haben auf die Straftäter mit
> > > deutschem Paß?
> >
> > Jetzt komm mal runter.
> > Als ob die deutschen Intensivstraftäter da noch irgendwie durch
> > Migranten zu verderben wären…
>
> Nein, das meinte ich nicht. Ich meinte, daß labile Jugendliche
> schnell zu Mitläufern werden könnten, weil sie in der
> gangsta-mässigen BlingBling-Welt ihrer krassen Vorbilder mitmischen
> wollen.
Wir reden über Intensivstraftäter, das sind alles keine labilen
Mitläufer, ob mit deutschem oder anderem Pass. Umgekehrt könnte man
auch argumentieren, dass deutsche Intensivstraftäter einen schlechten
Einfluss auf die labilen ausländischen jugendlichen haben.
>
> > > warum sollte es in D gerechter zugehen als sonstwo in der Welt? Wegen
> > > der “Geschichte”? Nein, ich bin gegen eine Gleichbehandlung
> >
> > Du denkst, die Gleichbehandlung der Migranten wäre gerechter, bist
> > aber trotzdem dagegen?
>
> Ich bin, insofern es diesen Gewaltkomplex betrifft, GEGEN eine
> Gleichbehandlung,
Das ist mir schon klar, dass DU gegen eine Gleichbehandlung bist,
aber DU hast doch weiter oben geschrieben “warum soll es hier
gerechter zugehen” als Begründung. Ich entnehme dem also, dass Du
eine Gleichbehandlung grundsätzlich gerechter fändest, und trotzdem
dagegen bist.
grüsse
dagma
Re: na dann – Special: Politik
dern-auch-mitmachen-–-werde-aktiv/”>est/”>politik kurz gedacht; was ist, wenn diese aggressiven migrantischen
> > Gewalttäter aber einen negativen Einfluß haben auf die Straftäter mit
> > deutschem Paß?
>
> Jetzt komm mal runter.
> Als ob die deutschen Intensivstraftäter da noch irgendwie durch
> Migranten zu verderben wären…
Nein, das meinte ich nicht. Ich meinte, daß labile Jugendliche
schnell zu Mitläufern werden könnten, weil sie in der
gangsta-mässigen BlingBling-Welt ihrer krassen Vorbilder mitmischen
wollen. Sie reden ja auch absichtlich falsches Deutsch, um gut
anzukommen (sogenanntes “Kanakendeutsch”)
> > warum sollte es in D gerechter zugehen als sonstwo in der Welt? Wegen
> > der “Geschichte”? Nein, ich bin gegen eine Gleichbehandlung
>
> Du denkst, die Gleichbehandlung der Migranten wäre gerechter, bist
> aber trotzdem dagegen?
Ich bin, insofern es diesen Gewaltkomplex betrifft, GEGEN eine
Gleichbehandlung, aus guten Gründen. Es wäre ein falsches Signal.
Re: China – Special: Politik
> In China gibts ja noch die Todesstrafe.
>
> Transrapid ist laut und kostet was, Grossraumjets sind gross und
> laut. Weg damit! Schicken wir den ganzen Rotz nach China, sollen doch
> die Dummen da drüben damit glücklich werden.
Mit der höchst sinnvollen Strecke zwischen Shanghai und dem
Flughafen? Jede konventionelle Schienenanabindung wäre besser
gewesen.
> Wir können derweil mit dem Regio quer durch D tuckern, wenn das AA
> die Fahrkarte zahlt, weil die Jobs in der Fuhrwerkindustrie auch
> nicht mehr das sind, was sie früher mal waren.
Ja, weil es unglaublich sinnvoll ist, Städte wie Hamburg und
Hannover, Hannover und Kassel, Kassel und Frankfurt, München und
Nürnberg, Berlin und Leipzig mit einer komplett neuen Trasse bis
mitten ins Zentrum zu verbinden.
Und nicht vergessen: Jeder Provinzbürgermeister möchte dann seinen
eigenen Transrapid-Haltepunkt haben, was die
Durchschnittsgeschwindigkeit noch einmal erheblich steigern wird.
Oh, und zahlen soll das natürlich der Steuerzahler, weil die
Industrie genau weiß daß ein solches Projekt nie und nimmer
profitabel laufen kann.
> theWaidler
FF
Re: Politschwafler – Special: Politik
politik> Das zeigt, dass die Zahl der Bedarfsgemeinschaften tatsächlich
> gestiegen ist. Jetzt müsste man sich genauer ansehen, welche Gründe
> das hatte.
Da dürfte vorallem die verkürzte Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes
eine Rolle spielen.
Das Gesetz trat zum 1. Februar 2006 in Kraft.
> Trotzdem ist nicht zu leugnen, dass die Zahl der Hilfsempfänger
> gestiegen ist. Interessant wäre jetzt der Vergleich mit dem
> Folgejahr, da es in der Entwicklung 2006/2007 keine so starken
> verzerrenden Einflüsse wie zur Zeit der Einführung von ALG2 gegeben
> hat.
Auch hier nochmal der Hinweis:
Arbeitslose = Empfänger von ALG 1 und Empfänger von ALG 2.
Die Bezugsdauer des ALG1 wurde drastisch gekürzt (auf nunmehr 12
Monate maximal).
Natürlich steigt dann statistisch die Zahl der Empfänger von ALG2.
Das ist doch ganz klar.
Nicht ganz zufällig gibt die Agentur für Arbeit (ALG 1) jetzt auch
erheblich weniger Geld aus.
Die internen Verschiebungen zwischen ALG1 und ALG2 ändern aber nichts
an der Tatsache, dass die Gesamtzahl der Arbeitssuchenden weiterhin
rückläufig ist.
Gleichzeitig nimmt die Zahl der sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigungsverhältnisse zu.
Hm – Die Politik der USA ist gefährlicher als…
politikuliere der Bashingbeauftragte von Telepolis hat wieder
> Zugeschlagen!
>
Und wer bezahlt dich für dein Türkenbashing?
> Wen bitte interessiert der Iran und seine Probleme mit den USA?
> Ich kenne wenige die das wirklich als wichtig ansehen.
>
Aha, ich glaube, du kennst gar niemanden.
> Schreibt über die Türkei! Ein Staat der im großen Stil foltert und
> Minderheiten
> verfolgt will in die EU! Und hier schreibt keiner was dazu.
> Da haben sie die nackte Angst!
>
Ich ärgere mich schon über die Zeit, die ich mit deinen Postings
verschwende. Die USA sind weltpolitisch wichtiger als die Türkei.
Vielleicht geht das nicht deinen Kopf, kann ja durchaus sein, daß
deine Welt an den EU-Grenze endet.
Die Türkei ohnehin nicht in den nächsten 15 Jahren in die EU
aufgenommen. Sinnvoller wäre es z. B., sich mit den Verstrickungen
Frankreichs im frankophilen Afrika zu beschäftigen, es sei denn, die
Unterstützung von Diktatoren passt in das Konzept der EU.
> FREE KURDISTAN!
Du willst also einen kurdischen Staat, und damit sind alle Probleme
erleidgt. Träum weiter, rosenkreuzritter.