> Fakt ist: es gibt eine (gedruckte) Geldmenge X.
Das nennt man auch Bargeld. Schätzungsweise macht das 1 % oder so der
umlaufenden Geldmenge aus.
> Die gesamtgeldmenge Y berechnet sich aus Schulden und Guthaben.
> Für jedes Guthaben hat jemand anderes Schulden in gleicher Höhe.
> (-> Muschelbeispiel)
> Weltweit sind also die Gesamtschulden gleich den Gesamtguthaben.
> also gilt Y=X gesamtguthaben-gesamtschulden.
> -> Y=X k-k
> -> Y=X
> die Weltweite Geldmenge beträgt ist also zu jedem Zeitpunkt genau die
> Menge des gedruckten (und akzeptierten) Geldes.
Eben. Und akzeptiert wird auch ‘Giralgeld’ bzw. ‘Buchgeld’.
‘Bargeldloser Zahlungsverkehr’ heißt das. Sicherlich bekommst auch Du
Dein Gehalt nicht in der Lohntüte sondern auf’s Konto, Du überweist
dann am Bildschirm Deine Miete, usw. Bargeld braucht man eigentlich
nur noch in der Kneipe und bei Aldi (und selbst da kann man mit
Scheck oder EC-Karte ‘zahlen’). Eigentlich braucht man Bargeld nur
noch, um Politiker zu bestechen >;->
> Der einzige Unterschied dieser Betrachtung für ein einzelnes Land
> liegt im Aussenhandel, d.h. die Geldenge wächst in einem Land wenn
> sie in einem anderen geringer wird.
Gerade der Außenhandel wird nur noch bargeldlos abgewickelt, oder
glaubst Du, daß ständig Bargeldkuriere um den Globus jetten um Rohöl
usw. zu bezahlen?
Denkfehler – Pisa-Politik
29
Jun