Recent Posts

Archives

Topics


« nein - Pisa-Politik | Main | Denkfehler - Pisa-Politik »

Exakt - Pisa-Politik

By admin | Juni 28, 2008

> Nur dann, wenn die Banken gesichert sind. Sind ihre “Schulden” zu
> groß, kannst du dir für dein Sparbuch nix mehr kaufen!
Das sehe ich auch so.
> Oder das abgeholte Geld ist wertlos.
Das sehe ich nicht so. Wenn ich drei Minuten vor der Pleite der Bank
meine Muscheln in bar abgeholt habe, kann ich sie unter meine Matraze
legen und noch ‘ewig’ mit ihnen bezahlen.
> Ich verstehe deine Argumentation: Du behauptest, “Geld” ist nur
> etwas, mit dem man etwas bezahlen kann.
Das ist exakt meine Meinung zu dem Thema: Geld ist ein Zahlungsmittel
– nur etwas, womit man bezahlen kann, ist Geld.
> Eine Forderung an den
> Privatschuldner ist demnach (im Unterschied zur Bank) kein
> Zahlungsmittel (kommt übrigens drauf an.).
In der Tat: Mit einem Schuldschein meiner Schwester kann ich
wahrscheinlich bei meinem Bruder bezahlen, beim Frisör aber nicht.
Ich betrachte nur Zahlungsmittel mit allgemeiner Verkehrsfähigkeit
als Geld.
> Das Problem hierbei ist die verkürzte Sicht auf den Begriff “Geld”.
> Wenn man Geld nur so versteht, daß man es zum Bezahlen benutzen kann,
> nicht aber als Gegenwert einer Leistung/Ware, dann hast du sicher
> recht, und es wird scheinbar immer mehr.
Bei dieser Sichtweise nicht nur ’scheinbar’, sondern tatsächlich.
Theoretisch könnte es auch weniger werden, das passiert aber in der
Praxis nicht. Geld (in meinem Sinne) unterliegt keinem mathematischen
Erhaltungssatz.
> Naja, vergiß die Wechsel nicht.
Das ist ein Grenzfall. Nur Wechsel, die bei (von) einer Bank zahlbar
sind, sind allgemein verkehrsfähig, und selbst die zirkulieren nicht
zum Nennwert sondern mit Abschlägen.
> Selbstverständlich kann ich in der Schweiz mit Dollars bezahlen.
Beim Frisör an der Ecke nicht; damit sind Dollars in der Schweiz
nicht allgemein verkehrsfähig.

Topics: Allgemein |

Comments

You must be logged in to post a comment.