politik könntest du Recht haben. Bleibt halt nur die Frage, wer den
> Schritt unternehmen soll? Haken ist ja wohl, dass es am Ende wieder
> einmal auf denjenigen lastet, die das meiste zu sagen haben. Und
> diese jene Gruppe hat (zwangsläufig?) auch das meiste Geld und
> verdient ganz gut am schizophrenen System… Also wer dreht sich
> freiwillig den Geldhahn zu?
jup, das ist genau das problem. aber ich seh das so: unser heutiges
geldsystem ist durch exponentielles wachstum durch zins und
zinseszins schlicht mathematisch zum scheitern verurteilt. es ist nur
eine frage der zeit, bis es zerbricht. würde man danach wieder mit
heutigem geld beginnen dauert es nicht lange und die probleme sind
erneut da. somit ist die hauptfrage weniger, wer den geldhahn
zudreht, sondern eher, wer sich den gefahren freiwillig aussetzen
will – und seinen kindern. es gibt ja mehrere bestrebungen,die inwo
vertritt wohl eher die einführung “von oben”, also von staats wegen,
solche leute wie bei http://www.regionetzwerk.org versuchen es von
unten.
abgesehen davon: kann man die wahrheit aufhalten?
> INWO ist eine sehr informative Seite, auch wenn ich mir zum teil
> wünschen würde, dass mehr Behauptungen mit Fakten oder beispielen
> unterlegt werden. (Das Geldsystem im Mittelalter war besser als unser
> heutiges?)
da gibts wohl z.T. wissenschaftliche untersuchungen (brakteaten), ja.
aber beschwer dich bei der inwo, nicht bei mir ![]()
> Ansonsten könnte man das Gefühl haben, du bist da für die Werbung
> engagiert, so angestrengt wie du Werbung für die INWO machst ![]()
ich hab nur das problem, was eigentlich alle haben sollten: keine
lust auf wirtschaftskrisen. wie die leute es heute für völlig
selbstverständlich halten, daß unsere wirtschaft regelmäßig abkackt,
obwohl sie doch UNSER WERKZEUG ist, finde ich schizophren. daß ich
hier “werbung” mache ist also purer egoismus…
retro
wer machts? – Pisa-Politik
26
Jun
Erkenntnishindernis - Pisa-Politik | Politiklive
2. July 2008 at 05:03
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