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Re: OK, OK. – Special: Politik

04 Apr

sovd-gesetzlich-krankenversicherte-durfen-nicht-benachteiligt-werden/”>politik 2007Twister2007 schrieb am 9. Januar 2008 13:51
> >
> > > Es gibt sehr viele sehr kleine Firmen. Ich sprach ja bereits auch
> > > Callcenter an,
> >
> > Das Beispiel unten ist ein Callcenter ;-)
> Es geht aber jetzt nicht nur um das konkrete Beispiel sondern
> allgemeine Fragen. Dabei warfst Du den Punkt auf, dass Firmen im
> allgemeinen Möglichkeiten haben, Raucherzonen umzusetzen und dass es
> einiges über eine Firma aussagt, wenn dies nicht so ist.
Genau. In meiner Firma darf man neuerdings übrigens auch nur draussen
rauchen, und ich habe in diesme Punkt auch ausdrücklich mitgeteilt,
was ist davon halte – die Möglichkeit, einen raum eizurichten, hätte
es gegeben – man hat das ausdrücklich nicht gewollt.
> Du hast auch Programmierer, in deren Zimmer Du regelrecht gepökelt
> wirst usw. usf. – wenn Du nun ein eingespieltes Team hast von drei
> Leuten, die zwar das Zimmer zur Räucherkammer umfunktionieren, aber
> dafür genial arbeiten.
> Nun stellst Du einen Vierten an, der im Gespräch sagt, ihm macht das
> nichts.
Und was ist, wenn einer der Programmierer schwanger wir? (soll auch
Frauen darunter geben). Oder einfach so mit dem Rauchen aufhört?
> Und nun, da das neue Gesetz ihm die Möglichkeit gibt, kommt er als
> erstes an und meint “hey, Chef, da gibbet ein neues Gesetz, dass die
> nicht mehr in dem Raum rauchen dürfen, wenn ich mit drin bin”
So ist es. Das Gesetz existiert.
Der Chef kann nun:
a) Raucherraum einrichten
b) den Nichtraucher anderswohin versetzen
c) andere Lösungen suchen
Und: natürlich ist das doof.
> – dann
> finde ich es absurd, wenn das neue Gesetz wirklich darauf
> hinauslaufen sollte, dass in diesem Fall das dauerschmökende Team
> nicht mehr, nur in bestimmten Zeiten und/oder Räumen rauchen darf
Wie gesagt, udn wenn einer von denen schwanger wird, Asthma bekommt
oder aufhört zu rauchen, muss er dann gekündigt werden, damit der
rest rauchen kann?
> Ich kenne die Übergangsfristen usw. nicht, aber das Obige würde dann
> wohl kaum dem Betriebsfrieden dienen. Im Gegenteil.
Betriebsfrieden scheitert nicht an solchen fragen. Wenn die leute
sich nicht einigen können, hat es nie einen betriebsfrieden gegeben.
> Und, sorry, aber wenn der Betriebsfrieden einigermassen gewahrt war,
> dann wäre ich davon ausgegangen, dass man sowieso schon irgendwelche
> Lösungen gefunden hat.
Exakt. Und wenn der zuvor schon nicht da war, dann wird es agenügend
andere Anlässe geben, einzugreifen und Unruhestifter loszuwerden.
> Aber wenn man bisher noch keine Lösung fand weil entweder der oder
> die Nichtraucher still und leise gewerkelt haben oder aber sie
> gemeutert haben ohne dass es zu einem Resultat kam, wird es dem
> Betriebsfrieden wohl kaum positiv beeinflussen, wie jetzt agiert
> wird.
Sicher. Aber ich sehe da zwei Probleme:
1) die Nichtraucher hatten vorher nichts in der Hand, wenn sie in der
Minderheit waren. Schon verständlich, dass sie sich jetzt erst
trauen. Wenn sie es fiedlich hinbekommen, werden sich denke ich
lösungen finden lassen – so gemein sind ja die meisten raucher auch
nicht…. ansonsten:
2) das Problem der Querulanten ist nicht nur in diesem Fall
vorhanden, Rauch-unabhängig ;-) ))
grüsse
dagma

 
 

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