auserwaehlt - Die Politik der Behauptung
By admin | September 3, 2008
> > -Mit welchen Recht dieser Welt dürfen sich die Juden
> > “das auserwählte Volk” nennen?
>
> Das geht wohl aus der Bibel hervor, Stichworte
> “Bund mit Abraham” und “Offenbarung am Sinai”.
> Wobei es hier mit einem weitverbreiteren Irrtum
> (man könnte auch sagen: antisemitischem Klischee)
> aufzuräumen gilt:
> Die Auserwähltheit besteht in der Verplichtung,
> die offenbarten Gebote einzuhalten, nicht in irgendwelchen
> Sonder- oder Herrschaftsrechten.
> Es handelt sich also eine Auserwählung in der Pflicht,
> nicht im Recht oder einer Privilegierung.
> Um es deutlich zu sagen: die Auserwähltheit wird als
> auf jüdischer Seite als Last empfunden, wie der
> folgende kurze Witz illustriert:
> Ein Jude betet: “Ewiger, ich weiss ja, dass wir
> das auserwählte Volk sind, aber könntest Du nicht
> zur Abwechslung ein anderes Volk auserwählen?”
>
Was Prediger (jedweder Religion) guten Herzens sagen ist die eine
Sache. Die andere Sache ist aber, dass in den Niederungen des Alltags
ein solches Schema der Auserwaehltheit fuer diese und jene politische
Zwecke “angepasst” und deformiert kulturell durchgesetzt wird. Die
harten Maszstaebe, die man an sich selbst anlegt, sollen dann eben
auch andere spueren.
>
> …
> Es ist aber so, dass die Juden das einzige Volk (zumindest
> diesseits des Ural) sind, dass die letzten 3.500 Jahre unter
> Bewahrung seiner kulturellen Identität überlebt hat.
> Man ziehe aus dieser Tatsache seine Schlüsse.
In der Tat respektabel, dank eigenstaendig organisierter Bildung.
nyx
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Re: Do bin I ! - Special: Politik (Archiv)
By admin | September 1, 2008
[..
..]
> Na, vielleicht dauerts bei mir auch nicht mehr so lange. Was ich ja
> doof finde ist, daß man nicht erfährt, WER einen gefiltert hat. Bei
> mir sinds seit den Tagen des unvergessenen “Holländers” unverändert
> 3. Zudem ist dieses Plonken im Grunde eine Niederlage des Plonkers
> selbst, weil er sich entweder argumentativ “geschlagen” geben mußte
> (was dem Sinn eines Diskussonsforums widerspricht) und damit nicht
> klarkommt, oder weil er sich virtuell abreagieren will. Gäbe es
> dagegen echte Gründe, einen Poster zu ignorieren, kann man das als
> entsprechend willensstarker Mensch auch ohne —–.
das werden bei dir noch posthume Filterungen der ex-Forianer
“Guernica”, “El Ariel” oder auch “Penko” sein.
Der (wenn auch mitunter recht stinkstiefelige) Holländer war
zumindest was das “Plonken” angeht imho relativ tolerant.
> > Dann musst du ihm eben “antoworten”
> Soll ich Penko deine Antowort kopieren?
Um Gottes Willen, nein ! Der soll gefälligst diese Welt genauso dumm
verlassen wie er sie betreten hat (die Chancen hierzu stehen übrigens
sehr gut..).
> > btw: Ist “Antowort” nicht ein Hersteller russischer Hubschrauber und
> > Flugzeuge ? Was hat der denn mit (Anti-) Semitismus im weitesten
> > Sinne am Hut ? :o)
> Na, die Russen sind doch per se nicht weniger antisemitisch als
> Deutsche, oder? Zumindest hatten die Juden auch unter Stalin zu
> leiden.
>
> Ob allerdings “Antowort” Hubschrapsler bastelt….?
> Hießen die nicht “Andropow”?
Jetzt hast du mich aber gründlich missverstanden. Was du meinst ist
ein Berliner Stadtteil. Denke doch nur mal an Lindenberg und den
“Sonderzug nach Andropow”.. oder so..
Gruß,
Werner
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Hm… - Symbolische Politik und Rechtssprechung
By admin | August 30, 2008
politikWiederaufnahme der militärischen Auseinandersetzung nach dem
> Waffenstillstandsabkommen im Jahre 1991 wurde notwendig, weil der
> Irak seinen Verpflichtungen (UNSC Resolution 1441) nicht nachkam.
Da streiten sich die Völkerrechtler, ob diese Resolution das
legitmiert hätte. Imo nein.
> Es wurde ein menschenverachtender Diktator entfernt, der sein eigenes
> Volk vergast hatte. Das ist doch schon etwas positives.
Von wem kam denn dieses Gas? Und die Satellitenbilder, damit er auch
gut treffen kann?
> Die moralische Legitimation entstammt dabei der Zielsetzung.
Der Zweck heiligt die Mittel?
> Wir
> verteidigen die westliche Wertegemeinschaft gegen die Angriffe eines
> rücksichtslosen und feigen Feindes.
Ich will hier keinen unpassenden Vergleich ziehen, aber tausche mal
“westlich” mit “deutsch” und sag mir an was Dich dieser Satz dann
erinnert.
Gruß vom über nicht von irgendwelchen Feinden bedroht fühlenden
Smutje
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Re: Niebel? - Special: Politik
By admin | August 30, 2008
>
> > War das nicht der, der Arbeitnehmer verpflichten will, nach ner 40 h
> > Woche bei 200 Euronen Verdienst noch aufs Amt zu rennen?
>
> Ob er das jetzt so gesagt hat, kann ich nicht erinnern.
Schade.
Die FDP tritt konsequent und radikal allen Mindestlohnbefürwortern
von hinten in die Kniekehelen, das übliche Totschlagargument lautet:
er würden ansonsten “Jobs” vernichtet werden.
Ich könnte hier jetzt anfangen, über den Inhalt von Sklaverei zu
reden, belasse es aber bei dem Hinweis, das derjenige, der fordewrt,
das ein Mensch nach ner vollen 40h Woche noch aufs Amt rennen soll,
um sich Lohnersatz bewilligen zu lassen, ein asoziales Arschloch ist.
Genauso wie dessen Wähler.
Und natürlich würde es mich äußerst erstaunen, wenn ein
Generalsekretär einer Partei in dieser zentralen Thematik eine
abweichende Haltung vom Parteiprogramm einnehmen sollte.
> Jedenfalls
> ist er mir in der Vergangenheit, mit seinen zum Teil seltsamen
> Statements, auch schon unangenehm aufgefallen. Ich finde seine
> Aussage zur aktuellen politischen Lage aber sehr zutreffend.
Was?
Dieses sxeltsame, inhaltsleere Bashing von Angie bekommt von Dir das
Prädikat “zutreffend”?
Da wüßte ich aber andere Kritikpunkte, die mehr mit tatsächlich
praktizierter Politik zu tun haben, Energiepolitik, Umweltpolitik,
Innenpolitik, Außenpolitik - man weiß eigentlich gar nicht, wo man
anfangen soll!
Und dabei ist es völlig egal, unter welchen Verhältnissen Angie
aufgewachsen ist, aber lass es mich mal so sagen: für den Mut, die
Hand zu beißen, die Ihn, seine Partei und seine Wähler demnächst
wieder füttert, gebührt ihm natürlich ein gewisser Respekt.
> Es traut
> sich ja niemand unsere Angie und deren Marionetten auf diese Art und
> Weise zu kritisieren. An der Stelle hat er doch Recht. Obwohl die
> Position des FDP-Generalsekretärs besser besetzt sein könnte.;)
>
> Ich denke: wenn er zum Rücktritt aufgefordert wird, dann bitte nicht
> weil er die Wahrheit sagt.
Nö, da hast Du Recht.
Der liberale Scheißhaufen bietet inhaltlich mehr als genügend
Ansätze.
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Re: Niebel? - Special: Politik
By admin | August 29, 2008
politik War das nicht der, der Arbeitnehmer verpflichten will, nach ner 40 h
> > Woche bei 200 Euronen Verdienst noch aufs Amt zu rennen?
>
> Ja. Das kann er lächelnd fordern, weil er eine Rückkehrgarantie in
> seinen Job als Krankenkassen-Fuzzi besitzt, falls er bei der FDP
> rausfliegt.
Typisch.
>
> So sind sie, die Freien Demokraten. Auf den Schwächsten der
> Gesellschaft herumtrampeln und dabei das lachend Whiskyglas
> schwenken, weil man selbst unkündbar ist. Ekelhaftes Grobzeug.
Mir scheint, die Ideologie der FDP zieht die größten Egomanen und
Egoisten der ganzen Republik in Ihre Reihen, Ihr “Freiheitsempfinden”
gilt zuallererst für sie selber, deshalb beherbergigen sie auch so
viele Selbständige in Ihren Reihen.
Das Ganze wird öffentlich durch angeblichen Liberalismus getarnt, der
aber immer nur die eigene, vermögende Clientel voll trifft, versorgt,
und anspornt.
Aber wenn 900 Bullen widerrechtlich bundesweit Gebäude stürmen, so
liegt das in der Natur der Sache - sicher nichts, worüber man sich
aufregen müßte!
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Zahnarztschimpfe - Pisa-Politik
By admin | August 28, 2008
politik Gold eigentlich wert? Wert im Sinne von: Was kann man daraus
faktisch gestalten, schaffen, ätzen, hauen oder bauen, was mir nützt,
Dir nützt oder was einfach schön ist?
Leiterbahnen kann man daraus machen. Naja. Ok.
Schmuck auch. Wems’ gefällt, ich finde Stahl schöner.
Zahnfüllungen. Im Grunde schon ein Zeichen aus vergangener Zeit. In
meiner Beißleiste hat man damals recht viel von diesem Metall
verbaut, heute würde man hoffentlich Keramik nehmen. Es ist nicht
mehr als ein kultureller code und ein “mode of distinction” daß
gelbes Metall im Mund sozial akzeptierter ist als Amalgam. Und wie
gesagt, es gibt ja Kermaik. bluetooth im Zahn wäre auch toll,
wenigstens mal eine echte Freisprecheinrichtung. Aber ich schweife
ab.
Also, was kann man mit Gold eigentlich sinnvolles anstellen? Schon
ein paar Sachen, aber nichts, was seinen derzeitigen symbolischen
Wert rechtfertigt. Das ist das Geheimnis. Und dss sieht man besonders
gut auf der Zahnarztrechnung:
Der Materialwert ist das billigste an der Gebißrenovierung, aber der
Zahngoldschmied im Dentallabor und dieser proletenhafte Unsympath von
Zahnarzt der mir die Inlays verpaßt, die wollen Geld für ihre Arbeit.
Und das ist das zweite Stichwort ARBEIT.
Auch wenn mein Zahnarzt ein dummdreistes, geldgeiles Sackgesicht ist,
er kriegt immerhin Geld für das was er tut. Nicht dafür, daß in
seinem Keller eine Kiste Buntmetall mit der Farbe gelb unproduktiv
vor sich hinschimmelt.
Also, was soll der Scheiß? Gold eignet sich weder zum Schmieden von
Kochtöpfen noch zum Bau von Straßenbahnschinen. Es eignet sich grade
mal zur Kauunterstützung, und nicht mal da ist es erste Wahl.
In dem Moment, in dem Ihr eine Goldmünze als Stabilisator für das
wacklige Holzbein vom Küchentisch nehmt, anstatt es zum Wucherer (aka
Bankhaus) zu tragen, just in dem Moment seid ihr freie Menschen.
Umgekeht: Wer Altmetall in einem schummrigen Keller in den VSA gegen
echte Bildung oder gerne auch eine echte Straßenbahnschine
hierzulande tauscht und auch einen Deppen findet, der es ihm abnimmt,
der macht genau das richtig, was alle anderen falsch machen.
mfG, yossarian (sie nannten ihn Goldkehlchen)
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einladung - Politik der Bilder
By admin | August 26, 2008
[…]
> Aus dem “wir haben keine Meinung zu innerarbischen Konflikten” der
> Botschafterin eine Einladung zum Krieg gegen Kuwait zu machen
> überlasse ich fantasievolleren.
>
Naja.. wenn Sateliten durch die Gegend schwirren, die so ziemlich
alles komplett überwachen, und auch noch Geheimdienste durch die
Gegend flitzen, dann sollte einem schon auffallen, das massiv Truppen
zusammengezogen wurden. Ich kenne den Wortlaut des damaligen
Gespräch’s nicht, trotzdem sollte klar sein, das ein “wir haben keine
Meinung zu innerarabischen Konflikten” oder ähnlich in einer solchen
Situation durchaus als Billigung verstanden werden kann.
> Was soll ich merken, dass Iraker keinen Sinn für Demokratie
> westlichen Zuschnitts haben, dass man also solche dort nicht erwarten
> kann und dass die Amerikaner trotzdem die altbekannten Vorwürfe
> abbekommen werden, sie stützten Diktatoren? Merk ich.
1. Wenn sie keinen Sinn für Demokratie westlichen Zuschnitts haben
sollten, wäre das sogar ihr Recht. Stell Dir vor.
2. Ist es, wieder mal, vollkommen egal was Du, ich, George oder
sonstwer meint, die Iraker sollen mit der Regierung leben,
dementsprechend wäre es vermutlich nicht das allerschlechteste, wenn
die Regierung eine möglichst breite Unterstützung in der Bevölkerung
hat.
Komm doch mal von deiner eingeschränkten Sichtweise runter.. wenn
Araber Deutschland von Hitler befreit hätten, wäre ich trotzdem nicht
unbedingt von Clanwesen als Kommunalverwaltung begeistert. Vielleicht
passt das hier ja so einfach nicht. Vielleicht passt ‘unser’
Demokratiemodell im Irak ja auch einfach nicht.
so long..
Wuff
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Paranoia - Pisa-Politik
By admin | August 22, 2008
> > Im Artikel stand eigentlich auch,daß das Gold von 60 Notenbanken dort
> > gelagert wird.Die Deutschen sind also nicht die einzigen,die das tun
> > und werden gute Gründe für ihr Handeln haben.
> Welche denn ? Oder kannst Du jetzt darauf nicht antworten, weil Du
> eigenständiges Denken mittlerweile unseren Politikern und sogenannten
> Wirtschaftsweisen überlassen willst ? (Die sollten übrigens in
> Zukunft Wirtschaftsdummlaller genannt werden.)
Gegenfrage: Welchen Grund sollte es geben, die Goldbarren mit
riesigem Aufwand nach Deutschland zu schaffen? Damit Eichel damit
abends spielen kann? Und dann machen wir sone Goldlieferung alle paar
Jahre wieder …
Im Ernst: Ist doch völlig egal wo das Gold liegt … Hauptsache es
ist dort einigermaßen sicher, und das scheint es ja laut Artikel zu
sein. Oder hat hier jemand Angst, die bösen Amis würden uns im
Zweifelsfall unser Gold nicht geben?
HFaber
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stimmt - Pisa-Politik
By admin | August 21, 2008
politik> Welchen Grund gibt es überhaupt, irgendwo Gold zu
> > > lagern, wenn man es nie aus dem Lager rausnehmen oder gar verkaufen
> > > darf?
> >
> > “darf” ?
>
> Rechtlich schon, aber jedesmal wenn jemand in einer Talkshow auch nur
> erwähnt, daß man vielleicht etwas Gold verkaufen könnte, geht ein
> Aufschrei der Entrüstung durch Medien und Volk, so daß es bisher nie
> geschah. Und wenn man es aus populistisch-politischen Gründen nicht
> verkaufen kann (darf), dann kann man es auch nicht rausnehmen (”…
> damit Eichel damit spielen kann”)
Ok, das stimmt. Und dabei werden ja auch andere formen von
tafelsilber (hoehoe) verkauft, und auch solche, bei denen es fuer den
staat tatsaechlich einen unterschied macht, ob er sie kontrolliert
oder nicht. Die frage waere, fuer welchen zu erwartenden notfall man
das gold aufheben will und ob wir nicht schon in einer lage sind, in
der es noetig waere, die “letzten reservern” anzugreifen, bzw in der
es sich rentieren wuerde.
Alles gute,
rob
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Oh mann! - Politik der Bilder
By admin | August 20, 2008
> Saddam ist futsch, und das ist auch gut so. Der Krieg hat einen
> Bruchteil der Opfer des Regimes dieses Herrn verursacht. Er zumindest
> wird keine Möglichkeit mehr haben, Nachbarn zu überfallen und blutig
> die Bewohner seines Machtbereichs heimzusuchen - alleine sein Terror
> gegen die irakischen Kurden hat ein vielfaches an zivilen Opfern
> gekostet wie die Operation Iraqi Freedom.
nochmal langsam zum mitlesen: die entmachtung von saddam hussein war
nur ein nebeneffekt des krieges; eigentlicher kriegsgrund war es, die
bedrohung von massenvernichtungswaffen abzuwenden. sicherlich ist ein
grossteil der irakischen bevölkerung ohne saddam besser dran, keine
frage. trotzdem reicht das nicht aus, einen krieg zu führen; es gibt
ausser im irak noch etwa 20 andere, aktive diktatoren. deren glück
ist es allerdings, nicht auf einer grossen erdölblase zu hocken.
der geführte krieg ist ein angriffskrieg gewesen und schlicht
völkerrechtswiedrig; da kann man sich noch so sehr mit den irakern
freuen, das signal das damit in die welt gesetzt wurde ist negativ
genug, dies wieder zu relativieren.
hc
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