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Archive for March, 2008

Aha – Die Politik der Behauptung

22 Mar

> Ich musste lachen bei diesen Beitraegen.
Das ist schön.
> Da ist jemand tiefbeleidigt,
Ja ?
> und noch beleidigter, wenn er auf den deutschtuemelnden Unterton
> hingewiesen wird -
Du Spinner !
> obwohl es schon eine Geduldsleistung darstellt, in
> dem Geheule und Gekreisch der tiefbeleidigten Seele noch auf
> Untertoene zu horchen. Persoenliche Voreingenommenheiten gegen Marcus
> Hammerschmidt scheinen dann auch noch eine Rolle zu spielen
> (“Klugscheisser” ..).
Persönliche Voreingenommenheit oder die Fähigkeit Gewäsch von
Information zu unterscheiden ?
> Was stand denn Furchtbares in dem Artikel? Dass man nicht ein
> Verbrechen als fait accompli hinnehmen soll, bevor die Fakten genauer
> bekaant sind? Ist das falsch? War es fasch oder waere es falsch
> gewesen im Falle von Racak und anderen Ereignissen?
Mach doch die Augen auf ! Lies die UNO Resolutionen und die Genfer
Konventionen. Wenn du nicht völlig beschmiert bist, siehst du, wer
das Kriegsrecht auf seiner Seite hat und wer nicht.
> Und ist es verkehrt, bei aller Kritik an Sharon auch der israelischen
> Seite Gehoer zu schenken, zumindest ihren Aengsten und
> Befuerchtungen?
Ich “schenke der israelischen Seite” Gehör, ich lese Indymedia.il zum
Beispiel.
Dort war die Tage die mutmachende Geschichte eines Apache Piloten
über Ramallah, der sich weigerte in ein pal. Haus zu schiessen. Er
sah halt Zivilisten, Frauen und Kinder. Die Feuerleitstelle meinte
aber Terroristen zu sehen. Dieser Soldat ist jetzt Kandidat beim
Kriegsgericht der IDF. Der Mann tut mir leid. Ebenfalls empfinde ich
Mitleid für die zivilen Opfer der Bombenanschläge in IL. Schlimm, zu
sehen, wie der eigene geheimdienste Anschläge zuläßt, um sich des
Rückhaltes der eigenen Bevölkerung sicher zu sein. Ich hätte jetzt
richtig Angst, NACH der “Operation Schutzwall”, wäre ich Israeli.
Sharons Politik wird noch viel leid über Israel und die Region
bringen.
> Aber soviel Gedankenarbeit ist wohl zuviel fuer die ekelerregte
> Seele. Stattdessen werden Geruechte aus dem rechtsextremen Lager
> nachgeplappert.
> Zur Information Israel-Hamas: Israel hat islamistische Gruppen in den
> achziger Jahren des letzten Jahrhunderts gefoerdert, als gegengewicht
> zu nationalistischen und sozialistischen Gruppen unter den
> Palaestinensern. Das mag toericht gewesen sein. Es war aber Jahre vor
> den ersten Terroranschlaegen von islamistischen Gruppen.
Also, deiner Meinung nach hat der Mossad bis vor 13 Jahren die Hamas
unterstützt ? Ist das jetzt ein Ergebnis deiner differenzierten Logik
oder das “Nachgeplapper von Geruechten aus dem rechtsextremen Lager”
??
> Aber wie gesagt, bei solchem Geschrei und Geheule kann man Gedanken
> nicht erwarten.
> a^2
Ach ja. ;) )

 
 

ack – Pisa-Politik

22 Mar

>
> > kurz und knapp – bezahlt die lehrer einfach danach wieviele leute am
> > ende des jahres die pruefung schaffen bzw nach leistung.
> > dann wuerden sich viele lehrer ihre alten verkueppelten lehrideen
> > ueberdenken und mit neuen ideen neue anreize fuer schueler schaffen.
> > punanny
>
> Nett gemeint, aber sinnlos.
>
> Vernunft und Bildung wird nicht erreicht durch auswendig lernen.
> Deswegen steckt das Bildungswesen ja in der Klemme. Lehrer “lieben”
> abprüfbaren Stoff. Doch das ist nur ein kleiner Teil von echter
> Brillianz oder Intelligenz.
>
> Aus dem Grunde sind ja die Auswendiglernen in den Schulen so
> erfolgreich (und krachen dafür proportional öfters durch die
> Uni-Prüfungen). Wahrscheinlich kennt jeder diese Fälle aus seiner
> eigenen Schulzeit.
leider ist das so. wer den stoff kapieren wollte kam nicht nach und
musste sich mittels einer schlechteren note noch in den arsch treten
lassen als die ganzen mädels die das zeug runterrattern konntnen.
vorteile habe ich aber dabei heutzutage kreuzweise und kreativ denken
zu können was manchen abgeht.
> Würde so ein System, wie Du es vorschlägst, umgesetzt, verschiebt
> sich der Stoffweiter in “leicht abprüfbaren” Materie und
> höchstwahrscheinlich hast Du dann noch mehr der effizienten
> Multiple-Choice Prüfungen.
mc-aufgabemn sind aber manchmal einfach zu druchschauen.eine ganz
falsche antwort ist dabei und 2,3 möglichkeiten kann man mit
nachdenken, erfahrungen oder weil man die aufgaben trainiert hat,
rauskriegen.
als textantwort mit begründung wärs besser. da kann man nicht
schummeln und MUSS den stoff verstanden haben.
> Das gesamte Bildungssystem fusst auf völlig falschen Strukturen,
> daher das Problem.
>
> Zudem:
> Heutzutage werden massenweise “Fachidioten” herangezüchtet. Meister
> ihrer sehr begrenzten Faches, aber keine oder nur wenige Kentnisse um
> das links und rechts. Dadurch sind sie starr, unflexibel und oft nur
> bedingt einsetzbar.
es gibt diplom- die selbst einfache sachen nicht gebacken
bekommen.
> Natürlich werden die auch benötigt, jedoch wurden die wirklichen
> Fortschritte fast ausschliesslich von Leuten vollbracht, die
> intradisziplinär denken konnten.
>
> MfG
>
> S.
gruß
/tom

 
 

An a^2 – Die Politik der Behauptung

20 Mar

Verehrter Aquadraht (origineller Name!)
> > Zweifellos hat die UNO nach ihrem Verhalten im Mai 1967
> > in Israel ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem.
>
> Naja. Bezueglich der Ereignisse von 1967 ist die israelische
> Glaubwuerdigkeit nun einmal auch nicht die beste. Auch wenn Angriffs-
> und Eroberungskriege inzwischen wieder mehr in Mode gekommen sind
> (siehe NATO in Kosovo).
Nur damit ich das richtig verstehe: Sie behaupten hier, Israel habe
1967 einen Angriffskrieg geführt, ja?
Meinen Sie wirklich, Israel hätte sich freiwillig mit der
Roten Armee angelegt? Wären Sie bereit einzusehen,
dass diese Behauptung reichlich albern ist?
In der Tat sind in diesem Krieg Gebiete erobert worden.
Aber “Land gegen Frieden” hat die arabische Seite ja bis
1977 abgelehnt.
> > Und auch im Libanon-Konflikt war die UNO nicht immer sehr
> > hilfreich.
>
> Naja, Israel auch nicht, zum Beispiel
> beim Ausbomben von UN-Stuetzpunkten.
In der Tat, das war ein tragischer Irrtum.
> > > Hin und wieder liquidiert der Mossad dann unliebsame Menschen,
>
> > Die einen nennen diese “unliebsamen Menschen”
> > Freiheitskämpfer, die anderen gefährliche Mörder
> > mit dem Blut von Zivilisten an den Händen.
> > Stört es uns, dass die KSK in Ost-Afghanistan Al-Qaida
> > Mitglieder “liquidiert”?
> > Warum wird mit zweierlei Mass gemessen?
>
> Ich messe da nicht mit zweierlei Mass. Wenn die KSK Mordoperationen
> durchfuehrt, bin ich eher noch schaerfer dagegen. Es geht dabei nicht
> um Tote im Gefecht, sondern um Sprengstoffanschlaege, um Raketen oder
> Granaten in Autos und Wohnhaeuser und dergleichen, wobei hin und
> wieder Kommandeure und Politiker der Gegenseite, oft aber auch Frauen
> und Kinder und andere Unbeteiligte umkommen.
Ich stimme zu: Tote Zivilisten sind zu vermeiden.
Es macht aber einen entscheidenden Unterschied, ob Zivilisten
(die zum Teil als menschliche Schutzschilde gebraucht werden)
versehentlich beim Angriff auf militärische Ziele getroffen werden,
oder ob ein Angriff von vornherein ein ziviles Ziel hat.
> Wenn man das Terrorismus nennt, dann sollte man das nicht
> nur auf der Seite der Palaestinenser tun.
Stimmt. Welche Ereignisse sind Ihnen bekannt, wo die
israelische Armee vorsätzlich ein ziviles Ziel attackiert hat?
> > > Ja, ich denke, die weniger stark bewaffnete Seite hat immer einen
> > > Sympathiebonus.
> > > Es scheint mir eine zutiefst menschliche Eigenschaft, sich mit der
> > > schwächeren Seite zu solidarisieren.
> >
> > Mehr als zwanzig arabische Staaten mit über 200 Millionen Einwohnern
> > gegen einen Staat mit fünf Millionen: Es ist nicht so klar,
> > wer hier die schwächere Seite ist.
>
> Das ist so nicht richtig.
> Es waren sich nie zwanzig arabische Staaten einig.
Dem Himmel seis gedankt.
Nur in Ihrer Rhetorik gegen Israel, da schon.
> Abgesehen davon sind diese zwanzig Staaten militaerisch eher
> schwaecher als Israel. Und im Moment walzen israelische Panzer, von
> Jagdbombern und Kampfhubschraubern begleitet, durch Gebiete, in denen
> die schwerstbewaffneten Gegner Handfeuerwaffen und Sprengstoff
> besitzen.
> Das erinnert eher an das Kraefteverhaeltnis zwischen SS und
> aufstaendischem Warschauer Ghetto als an irgendeinen Krieg zwischen
> Staaten.
Der Vergleich ist ziemlich peinlich.
Von etwa einer halben Million Menschen im Warschauer Ghetto haben
höchtens einige hundert überlebt.
Was das militärische Kräfteverhältnis betrifft,
das ist in der Tat unausgewogen.
Gerade das beweist aber doch, dass die israelische Armee
verhältnismäßig besonnen vorgegangen zu sein scheint, anderenfalls
müßte man (nach Ihrem Vergleich) ähnliche Opferzahlen zu
beklagen haben wie im Warschauer Ghetto.
> Trotzdem hast Du insofern nicht ganz Unrecht,
> als es fuer Israel um die Frage der Existenz des Staates geht.
Wenn es nur um die Existenz des Staates als abstraktes
Objekt ginge, wäre es nicht so tragisch. Machen wir uns nichts
vor, es geht um die Existenz der darin lebenden Bevölkerung.
Im Falle einer Niederlage (G-tt behüte) würde nicht nur
der Staat ausgelöscht.
> Ich denke auch, dass Israel oft aus dem Bewusstsein handelt,
> keinen einzigen Krieg verlieren zu duerfen,
Zustimmung.
> und daher oft ueberreagiert.
Wo ist nach Ihrer Definition die Grenze zwischen
Reaktion und Überreaktion?
> Es gibt aber eben auch die Rassisten und Faschisten
> unter den Israelis,
die gibt es sicher auch. Aber die sind zum Glück eine
Minderheit. Und trotzdem werden die in der Tat
sehr harten Massnahmen von einer Mehrheit im Lande
getragen.
Israel hat anteilig mehr Zivilisten verloren als
am 11. September umgekommen sind.
Und von diesen Zivilisten ist keiner versehentlich
getötet worden.
> und die zynischen Eroberungspolitiker,
> die die ganze Zeit ueber eine
> Vertreibungspolitik der Palaestinenser in Ostjerusalem und auf der
> Westbank betreiben: so schafft man immer neue Konfliktgruende.
Stimmt.
> Und nicht alle in Israel finden die Kriegspolitik richtig.
Man muss sorgfältig unterscheiden.
Die Mehrheit wäre bereit, für ein umfassendes Friedensangebot
(dass sie bisher nicht bekommen haben), die Siedlungen zu räumen.
Aber dennoch trägt die Mehrheit nach der letzten Anschlagswelle
diese (vermutlich nicht zum gewünschten Erfolg führenden)
Operationen.
> Die Analogie heisst, dass Widerstandsgruppen gegen eine
> uebermaechtige Besatzung mit mitteln des bewaffneten und
> unbewaffneten Widerstands vorgehen.
> Solcher Widerstand ist “hinterhaeltig” und der Ton, in dem die Nazis
> von Banden und Terroristen sprachen, unterscheidet sich von dem von
> Sharon nicht.
Nur, dass die Partisanen in der Tat hauptsächlich militärische
(zivile waren nicht mal in Reichweite) Ziele angegriffen haben,
wohingegen Hamas, Dschihad und Al-Aqsa hauptsächlich
zivile Ziele angreifen.
Insofern ist dieser Vergleich äußerst unangemessen.
> Uebrigens haben auch die Juden in Palaestina vor 1948 mit
> terroristischen Methoden gekaempft.
Stimmt. Allerdings vorrangig gegen militärische Ziele der Briten.
> Auch Stern, Irgun etc. haben nicht nur militaerische Ziele
> angegriffen.
Das ist richtig, aber auch diese Angriffe aus zivile
Ziele waren nicht legitim.
Und noch ein Lehre daraus: Diese Angriffe haben
zum Erfolg des Staatsgründungsprojekts keinen
positiven Beitrag geleistet.
Vielleicht lernt das auch Herr Arafat.
> ..
>
> > Bleibt nur noch die Frage, wohin die israelische Bevölkerung
> > umsiedeln soll. Vielleicht ins Mittelmeer?
>
> Niemand sagt das.
Doch. Leider. Hören Sie mal Arafat und seine Leute auf arabisch,
da wird ein anderer Ton angeschlagen als auf Englisch.
> Aber gerade die forcierte Siedlungspolitik seit
> Netanjahu hat die militaerische Verwundbarkeit Israels nur noch
> verstaerkt.
Auch ich halte die Siedlungspolitik für falsch.
Wie gesagt, die Mehrheit wäre *für ein Friedensangebot*
bereit, die Siedlungen zu räumen.
Das würde aber das Kern-Problem nicht wirklich lösen.
Noch heute wollen Hamas, Dschihad, Al-Aqsa und Teile
von Arafats Leuten eine Lösung ohne Juden im
Nahen Osten.
Und solange Arafat nicht bereit ist, gegen diese
Leute vorzugehen und sie sogar unterstützt, sehe
ich nicht, woher Ruhe kommen könnte.
> Die Faschisten unter den Israelis wollen das durch
> Vertreibung aller Palaestinenser von Westbank und Gaza “loesen”.
In der Tat, solche Stimmen gibt es leider auch.
Die spielen allerdings mangels Gewicht keine Rolle.
Insofern könnte deren Erwähnung ein etwas schiefes
Bild zeichnen.
Mit freundlichen Grüßen
Molodyez

 
 

Ach was. – Die Politik der Behauptung

19 Mar

> Siehst Du, Du unterstellst mir schon wieder Antisemitismus.
Ich unterstelle Dir bewußt antisemitische Äußerungen gemacht zu
haben, ja.
Und was Du mit Deinen ‘provokanten Fragen’, die ihre Antworten gleich
implizieren, bezwecken wolltest, hast Du auch immer noch nicht klar
gesagt.
Na, also was denn ? Ich wiederhole mal meine Frage.
>Und jetzt wunderst Du Dich, das offen antisemitische Äußerungen auch
>die entsprechende Reaktion hervorrufen ?
> Ist es nicht so, daß ich gar keine Aussagen zum jüdischen Glauben
> machte, sondern lediglich provokante Fragen in den Raum stellte, über
> die denke, man sollte mal nachdenken?
> Und so manche Zeile meines Postings ist (aber auch mit Absicht) sehr
> provokativ gefasst.
Mir fällt außerdem auf, daß Du auf keinen der Punkte eingehst.
> Alles was ich sagen wollte ist, daß jede Form von Extremismus, und
> ich meine JEDE Form (auch die Form von manchem Poster hier) zu
> verurteilen ist.
Blabla. Das ist doch wirklich hanebüchen an den Haaren herbeigezogen.
Was Du wirklich wolltest war mal ein paar richtig feine Statements in
‘provokanter Frageform’ ablassen und das Ganze dann durch ein
fadenscheiniges ‘Jeder Extremismus ist schlecht, aber die armen
Palästinenser kann ich irgendwie verstehen’ zu verschleimen.
> Aber ich will mich gerne auf Dein Kommunikationsniveau herablassen:
Du kommunizierst nicht.
> Warum gehst Du nicht als Kämpfer zur israelischen Armee und haust den
> blöden Moslems mal so richtig eine vor den Koffer?
Kommt vielleicht noch. Wenn ich mir aber die Methoden der ‘blöden
Moslems’ zu eigen machen sollte, dann würde ich vielleicht eher
hierzulande ein paar Moscheen in die Luft jagen.
> Und wenn Du dann als armer Kriegsversehrter wieder nach Deutschland kommst,
> dann werde ich gerne bereit sein, durch meine Steuern Deine Sozialhilfe zu
> bezahlen.
> Weil ich bin dann noch gesund. Und das nur, weil ich kein EXTREMIST
> bin!!!
Schonmal aufgefallen, daß es in den letzten Monaten und Jahren genau
die Nichtextremisten getroffen hat ?
Wie extremistisch war denn der Durchschnittsafghane, das
Durchschnitts-WTC Opfer, das Durchschnittsopfer überhaupt ?
Nichts gegen den Standpunkt, Deine Art diesen vermitteln zun wollen,
ist aber in höchstem Maße unglaubwürdig.Sofern das überhaupt das Ziel
ist und das nicht eher nur als fadenscheinige Deckung für ein paar
deftige Äußerungen dienen sollte, was ich eher glaube.

 
 

Hmm… – Politik der Bilder

18 Mar

> Wieso ihm das geholfen hätte? Liegt das nicht auf der Hand? Weil dann
Ist diese Fragestellung angesichts der Tragik nicht etwas zu zynisch
?
> sein Haus nicht bombardiert worden wäre, und er jetzt noch Hände und
> Füße hätte.
> Ich glaube, er würde das als SEHR große Hilfe empfinden.
> Fragen wir doch Ali einmal, wie befreit er sich jetzt fühlt.
Na immerhin hat er jetzt in der Schule eine SportBEFREIUNG und kann
faulenzen, wenn die anderen im Sandsturm buckeln müssen…
> Wär er früher oder später sowieso. Der Mann ist nimmer der Jüngste.
> Und es gibt auch sonst Mittel und Wege.
Das glaubst du…
> Na, die hatte er schon lange nicht mehr. Genaugenommen hat sich in
> der Region niemand mehr ernsthaft bedroht gefühlt. Und wie wir sehen,
> war auch das Gerede mit den Massenvernichtungswaffen mit großer
> Wahrscheinlichkeit ein Schmäh.
Man merkt, daß du sehr schlecht informiert bist. Saddam Hussein war
und ist evtl. immer noch im Besitz gefährlicher Raketen und
chemischer und biologischer Geheimwaffen. Die Labors, wo diese Waffen
entwickelt und getestet wurden, sind kürzlich entdeckt worden.
> Na, das wissen wir nicht genau. Wir haben noch keine Opferstatistik
> der Invasion im Irak. Täte mich wundern, wenn das deutlich unter 20
> 000 Toten waren (Rep. Garden ausgeklammert, Dorfmilizen
> dazugerechnet).
> Dazu kommen noch die Verwundeten und die Langzeitfolgen
> (Uranmunition).
> Was besonders die Uranmunition anrichtet, sieht man seit Jahren in
> Basra.
Es gab keine zivilen Opfer, das waren alles Selbstmordattentäter,
Terroristen… außerdem alles Fakes der irakischen Armee und Milizen
!!!

 
 

rac he – Die Politik der Behauptung

18 Mar

[snip]
> Vielleicht hat es Massaker gegeben. Sicherlich hat es Unrecht gegeben
> — und es ist sehr traurig, daß das geschehen ist. Doch wie hat die
> USA auf die Terroranschläge des 11. September reagiert? Ein ganzes
> Land wurde angegriffen und monatelang bombardiert. Die USA nahm das
> Recht auf Selbstverteidigung in Anspruch. Dieses Recht sollten wir
> den Israelis auch zugestehen.
was die usa getan haben und was tagtaeglich in israel (von beiden
seiten) passiert sieht mir eher nach rache als nach
selbstverteidigung aus.
dieses recht habe ich nach dem 11.09 den amis nicht zugestanden und
stehe es keinem anderen zu, den rache macht niemanden lebendig,
sondern erzeugt nur weiteren hass, weitere gewalt, weitere tote.
> So hart es klingt: Aber unter den aktuellen Zuständen ist es nicht
> sehr verwunderlich, daß es auf beiden Seiten zu Unrecht und
> Brutalität kommt. Man stelle sich einen Soldaten vor, der monatelang
> von Kindern mit Steinen beworfen wird, in dessen Familie vielleicht
> sogar schon Menschen bei Anschlägen dieser “Kinder” zu Tode kamen.
> Ich glaube nicht, daß unter solchen Umständen, deutsche Soldaten im
> Schnitt besser handeln würden, als die Israelis. Im Hintergrund auch
> unserer Vergangenheit, sollten wir hier sehr vorsichtig mit Urteilen
> sein.
ack. aus der sicht des einzelnen menschen mag es nachvollziehbar
sein. als aussenstehender kann man nur traurig den kopf schuetteln
und hoffen dass ihnen irgendwann die waffen ausgehen und irgendwann
danach die steine…
…aber auch das wird nicht passieren, da es immernoch andere gibt
die sich freuen mit den waffen die fuer diesen endloskrieg benoetigt
werden geschaefte zu machen. …erinnert mich etwas an george orwells
‘1984′
> Just
>
> *2Cents*
3%interest rate :)

 
 

Re: Politik übers Fernsehen und Politik im Fernsehen – Sparpaket für Rundfunkanstalten darf Gru…

18 Mar

>
> > Was spricht
> > dagegen, dass ein Privatsender ein Format etabliert, das für
> > hochkarätige Politiker attraktiver ist als ein vergleichbares Format
> > bei den Öffentlichen?
>
> Die Werbekunden sprechen dagegen. Privates Fernsehen funktioniert so:
> Zwischen den Werbungen wird ein quotenträchtiges Programm geschaltet.
> Sind die Quoten hoch, dann sind auch die Werbeeinnahmen hoch.
> Schröder, Koch, Stoiber wären ein totaler Quoten-Killer. Das wissen
> die Sender, und das wissen die Politiker. Siehe hierzu auch Thema
> Wahlbeteiligung ;-)
> Wenn ein Sender von Werbeeinnahmen leben muss, dann zeigt er lieber
> Titten, Autoverfolgungsjagdten, Freakshows und Dauerwerbesendungen,
> aber keine Politik oder Kultur. Dass auf den Privaten überhaupt noch
> Nachrichten u.ä, gezeigt werden, liegt an den Medien-Gesetzen. Denn
> wenn sie ein gewissen Quantum an “Politik” nicht leisten, bekommen
> sie ihren Vollsender-Status aberkannt (was Frequenz-Verlusst bedeuten
> würde).
Ist denn das bei den öffentlich Rechtlichen anders? RTL bringt DSD
und die ÖR ziehen nach mit Schlagerstar. RTL bringt GZSZ und die ÖR
ziehen nach mit Marienhof u.ä. Der schlimmste Fall nachgemachter
“Innovation” ist für mich Fliege. Dicht gefolgt von Körner. Also
alles Sendeformate, die zuerst von den Privaten kamen. Ob das jetzt
gute Formate sind/waren sei dahin gestellt. Aber es zeigt doch das
sich die ÖR lieber den Privaten anpassen, nur halt nicht so offensiv.
Und bei den Nachrichtensendungen kann ich kaum einen Unterschied
zwischen den Sendern machen. Gut mit denen von RTL2 kann keiner
mithalten – die verdienen nicht mal diesen Namen. Aber in 15 bis 20
Minuten bringt dir kein Sender eine Nachricht, die diesen Namen
verdient. Politische Zusammenhänge sind doch oft komplizierter als
das ich sie in 2 Minuten darstellen kann. Beispiel: In Japan gewinnt
die Regierungspartei knapp, eine weitere Partei zieht ins Oberhaus
ein. Ein 2 Parteiensystem etabliert sich in Japan. Parteiprogramm der
kleinen Partei? Fehlanzeige auf allen Sendern, die darüber
berichteten und die ich gesehen haben (es waren 4 – 5 incl. ÖR) Statt
dessen, Anschlag im Irak. Da werden mir Bilder mit Rauch und Trümmern
gezeigt, ein paar Leute rennen hin und her. Und? Das ist doch keine
Nachricht, die ich mit Filmbildern unterlegen muss. Statt dessen wäre
es doch interessanter darüber zu berichten, was die
Übergangsregierung so beschließt, was Bremer mit Bush zu besprechen
hat. Zu mindest für mich wäre es das. Aber es ist reißerischer und
für die befriedigung des Voyeurismus der Zuschauer besser Rauch und
Zerstörung zu bringen, auch für die ÖR. Und die leben auch von
Werbeeinnahmen. Je besser die Quoten umso hochkarätiger die die
Werbenden. Auch gerne als Unterstützer bezeichnet (Wolf Heiztechnik
präsentiert den Sport). Und Kultur und Politik? Über Kultur kann man
sich streiten bzw. was darunter zu verstehen ist. GZSZ kann durchaus
als Kultur bezeichnet werden – mir gefällt das nicht weil ich einfach
nicht mehr die Zielgruppe bin, aber für andere ist das wichtig. Und
genauso kann der Film “Thin Red Line” als kultureller Beitrag
gewertet werden und so was, einen Blockbuster, bekommst du bei ÖR nie
zu sehen oder erst in 10 Jahren. Galileo? Ziemlich gute Sendung.
Spiegel TV usw. Bei den Dokus sind die ÖR unschlagbar. Und die
Politik? Da fällt mir nur der Weltspiegel ein. Christiansen? Naja.
Das ist wohl Geschmackssache. BTW. in Sendungen und in Interviews
wird keine Politik gamcht, sondern in Ausschüssen und Gesprächen
hinter verschlossenen Türen.
Und was die Titten, Autoverfolgungsjagdten, Freakshows und
Dauerwerbesendungen,
angeht hier mal ein Link zum Erhalt der Grundversorgung durch die
ARD: http://www.daserste.de/
Für so eine Startseite werden also Gebühren ausgegeben. Seriöser
aufgemacht aber letztlich das gleiche wie auf RTL (Da halt nur ein
paar nackte Mädels mehr(Warum eigentlich keine Kerle??)). Infogehalt
auf beiden Seiten geht gegen Null.
Übrigens hat jemand mal einen interessanten Vergleich gebracht. Die
“Grundversorgung” kommt einem Zwangsabo bei Zeitungen gleich. Das
gibt es aber nicht und die Zeitungslandschaft funktioniert trotzdem.
Stefan
PS: Herzliche Glückwunsch zum Namen. Wusste gar nicht das ausser mir
noch jemand diese geniale Gruppe kennt. ;o)

 
 

Re: Politik übers Fernsehen und Politik im Fernsehen – Sparpaket für Rundfunkanstalten darf Gru…

17 Mar

> Ist denn das bei den öffentlich Rechtlichen anders? RTL bringt DSD
> und die ÖR ziehen nach mit Schlagerstar. RTL bringt GZSZ und die ÖR
> ziehen nach mit Marienhof u.ä. Der schlimmste Fall nachgemachter
> “Innovation” ist für mich Fliege. Dicht gefolgt von Körner. Also
> alles Sendeformate, die zuerst von den Privaten kamen. Ob das jetzt
> gute Formate sind/waren sei dahin gestellt. Aber es zeigt doch das
> sich die ÖR lieber den Privaten anpassen, nur halt nicht so offensiv.
>Und bei den Nachrichtensendungen kann ich kaum einen Unterschied
> zwischen den Sendern machen. Gut mit denen von RTL2 kann keiner
> mithalten – die verdienen nicht mal diesen Namen. Aber in 15 bis 20
> Minuten bringt dir kein Sender eine Nachricht, die diesen Namen
> verdient. Politische Zusammenhänge sind doch oft komplizierter als
> das ich sie in 2 Minuten darstellen kann. Beispiel: In Japan gewinnt
> die Regierungspartei knapp, eine weitere Partei zieht ins Oberhaus
>…
> Zerstörung zu bringen, auch für die ÖR. Und die leben auch von
> Werbeeinnahmen. Je besser die Quoten umso hochkarätiger die die
> Werbenden. Auch gerne als Unterstützer bezeichnet (Wolf Heiztechnik
> präsentiert den Sport). Und Kultur und Politik? Über Kultur kann man
> sich streiten bzw. was darunter zu verstehen ist. GZSZ kann durchaus
> als Kultur bezeichnet werden – mir gefällt das nicht weil ich einfach
> nicht mehr die Zielgruppe bin, aber für andere ist das wichtig. Und
> genauso kann der Film “Thin Red Line” als kultureller Beitrag
> gewertet werden und so was, einen Blockbuster, bekommst du bei ÖR nie
> zu sehen oder erst in 10 Jahren. Galileo? Ziemlich gute Sendung.
> Spiegel TV usw. Bei den Dokus sind die ÖR unschlagbar. Und die
> Politik? Da fällt mir nur der Weltspiegel ein. Christiansen? Naja.
> Das ist wohl Geschmackssache. BTW. in Sendungen und in Interviews
> wird keine Politik gamcht, sondern in Ausschüssen und Gesprächen
> hinter verschlossenen Türen.
> Und was die Titten, Autoverfolgungsjagdten, Freakshows und
> Dauerwerbesendungen,
> angeht hier mal ein Link zum Erhalt der Grundversorgung durch die
> ARD: http://www.daserste.de/
> Für so eine Startseite werden also Gebühren ausgegeben. Seriöser
> aufgemacht aber letztlich das gleiche wie auf RTL (Da halt nur ein
> paar nackte Mädels mehr(Warum eigentlich keine Kerle??)). Infogehalt
> auf beiden Seiten geht gegen Null.
Mit deiner Argumentation trittst du bei mir offene Türen ein. Deshalb
schrieb ich anderswo schon (leicht ironisch), dass man eigentlich die
“Privaten” abschaffen müsste, damit die Ö/R nichts mehr zu kopieren
haben und sich wieder auf ihre Stärken besinnen können ;-)
> PS: Herzliche Glückwunsch zum Namen. Wusste gar nicht das ausser mir
> noch jemand diese geniale Gruppe kennt. ;o)
Ehrlich gesagt habe ich noch nie ein Lied dieser Gruppe gehört,
obwohl das ja sehr naheliegend wäre. Werde mich mal darum kümmern.
Ich dachte eher an eine Erzählung von William S. Burroughs, die wohl
als erstes diesen Namen trug, der dann von R.A.Wilson adaptiert
wurde.

 
 

Re: Politik übers Fernsehen und Politik im Fernsehen – Sparpaket für Rundfunkanstalten darf Gru…

17 Mar

> Ich denke, das ist etwas übertrieben.
Ja, mag sein ;-)
> . Oder warum kaufen Leute andere Autos als einen Toyota Corolla
> (oder wie auch immer gerade der Testsieger heißt)?
Die Leute kaufen auch Ferrari. Aber wenn sich Ferrari durch
Werbeeinblendungen auf dem Amaturenbrett finanzieren müsste, gäbe es
ein Problem.
> Zum anderen gibt es die Möglichkeit von Pay-TV. Das gibt Sendern die
> Chance, hochwertige Information und anspruchsvolle Unterhaltung zu
> bieten, ohne nach der Pfeife von Dritten tanzen zu müssen.
Pay-TV wäre ja freiwillig und widerspräche somit dem Gedanken der
“Grundversorgung”, den man auch so verstehen kann, dass es eben
Sender geben muss, die möglichst in alle Haushalte funken sollen,
damit die Botschaften flächendeckend ankommen. Wenn es dem
Bundeskanzler beim Thema Fußball schon zu elitär scheint, dann bei
gesellschaftspolitischen Dingen erst recht.
Also müsste es ein Zwangsabo für Pay-TV geben, womit wir wieder bei
der “GEZ” wären.
> Ich
> wage sogar zu behaupten, für einen, der an die ARD herankommt für
> weniger als die Hälfte der heutigen GEZ-Gebühren.
Wahrscheinlich ja.

 
 

Politik übers Fernsehen und Politik im Fernsehen – Sparpaket für Rundfunkanstalten darf Gru…

16 Mar

> Hat ARD/ZDF keine “Zugpferde” mehr, werden
> auch weitere Zuschauer abwandern.
Was dien-und-presse-zur-hure-der-politik-verkommen/”>wäre schlimm daran?
> Teilnehmer beiChristiansen: Otto Schiily, der amtierende!
> Botschafter Israels, Kubicki (FDP), Finkelstein (Politologe)
> und Laurenz Meyer.
> Die Diskussion ohne stoerende Werbeunterbrechung bei der ARD
> war also wesentlich hochkaraetiger besetzt.
> Ob dies so ist, wenn die oeffentlich-rechtlichen Programme
> zu Mini-Spar-Sparten-Sendern verkommen wage ich zu bezweifeln.
Ja, aber was wäre schlimm daran? Politiker brauchen Medien, die a)
von vielen gesehen werden und b) nicht unseriös sind. Was spricht
dagegen, dass ein Privatsender ein Format etabliert, das für
hochkarätige Politiker attraktiver ist als ein vergleichbares Format
bei den Öffentlichen?
Ich würde das sogar begrüßen, denn momentan haben wir einen
Kreislauf. ARD kann mit seinem Budget ein seriöses Image aufbauen und
damit hochkarätige Gäste anziehen, die wiederum den Sender
attraktiver machen usw.. Wenn nun ARD zu einer Art Phoenix2 verkäme,
würden hochkarätige Gäste lieber zu RTL gehen und würden zumindest
die entsprechende Sendung aufwerten und RTL einen Geldsegen durch
Quote verschaffen. Ich bin mir nicht sicher, inwieweit Niveau
subventioniert werden muss und inwieweit das der Markt befriedigend
regeln
kann.