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Politik. - Bye, bye, Democracy
By admin | März 31, 2008
politik die CDU am Status Quo interessiert wäre, hieße das, sie würde
> nichts verändern wollen, wenn sie an die Macht käme. Das ist aber
> offensichtlich nicht der Fall. Sie will den Sozialstaat noch viel
> radikaler abbauen als die SPD.
Tja…. Ich glaub da nicht unbedingt dran. Ich denke mal am ende des
Tages hat die CDU auch nicht mehr vor wie die SPD.
>
> Der “Mut, eingetretene Pfade verlassen” ist eine schöne Verharmlosung
> von Verrat am Wähler. Rot-Grün setzt einfach nicht das um, wofür ihre
> Wähler sie wählen. Schröder betreibt genau das Gegenteil der Politik,
> die er vor den Bundestagswahlen jeweils versprochen hat.
Das Problem ist hier halt die Fantasiewelt und die Wirklichkeit. Kann
der Sozialstaat noch finanziert werden?
Das Problem ist ja das jeder den Sozialstaat will (oder zumindest die
meisten) aber keiner Bereit ist dafuer zu Zahlen.
Solange jeder den Grossen Rabatt Scheck vom Finanzamt will UND zur
selben Zeit den Sozialstaat wird nichts passieren.
Und viele Menschen scheinen nun einmal zu glauben das der Scheck vom
Bund besser ist wie Investionen in Krankenhaeuser und dergleichen.
> Und sind die
> Grünen als Friedenspartei noch ernstzunehmen nach dem
> NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999?
Ich denke mal da werden wir in einigen Jahren noch einmal eine
Abspaltung sehen…. Macht Korrumpiert halt, und die Gruenen sind nun
einmal zum Grossteil eine ‘68er Partei und eben diese Leute die
damals auf die Strasse gingnen sind (zum grossteil) heute teil der
Elite. Da verliert man nun einmal leicht die Perspektive.
> Aus so einer Position kann
> man den USA schlecht vorwerfen, einen völkerrechtswidrigen Krieg im
> Irak geführt zu haben.
Man kann es ihnen trotzdem noch vorwerfen. Nur weil wir (als Land)
wohl eindeutig Moralisch Korrupt sind heisst das noch lange nicht das
wir still halten muessen wenn andere daneben langen.
Es ist halt leider doch immer noch einfacher den Fehler beim anderen
zu sehen.
> Und interessanterweise wurde dieser Vorwurf so
> von Fischer und Schröder auch nie öffentlich erhoben. Sie wollten nur
> diesmal nicht mitmachen - schön populistisch.
Nennt sich Politik, und viele Menschen hoeren nur was sie hoeren
wollen.
> > Nein. Wir haben uns von unserem Schlechten Gewissen mit dem Gruenen
> > Punkt freigekauft.
>
> Ich habe zur damaligen Zeit die anklagende Literatur der
> Umweltschutzbewegung geradezu verschlungen. Auf fast alle damaligen
> Forderungen ist mittlerweile eingegangen worden. Katalysatoren in
> Autos sind Vorschrift, sie verbrauchen heutzutage sehr viel weniger
> Treibstoff, die Filteranlagen für Industrieabfälle wurden verbessert,
> es entweichen nicht mehr so viele Gifte in Luft und Gewässer.
Das ist wohl wahr, aber damals waren es noch andere Zeiten. Da waren
Menschen dank des Sauren Regens noch sensiblisiert.
Heutige Aktionen in dieser art und weise wuerden warscheinlich
verpuffen. Zum einen weil die Medien kaum mitziehen wuerden und zum
anderen weil die meisten Menschen wohl anfangen zu denken das das eh
nur noch mehr Arbeitsplaetze kosten wird.
> Natürlich gibt es immer noch eine Menge Entwicklungsbedarf, aber ohne
> die genannten PR-Aktionen hätte es den öffentlichen Druck nicht
> gegeben, unter dem es zu den erwähnten Verbesserungen gekommen ist.
Wohl richtig, aber das waren noch andere Zeiten, Mentalitaeten und
vor allen dingen solltest Du eines nicht vergessen: Viele der
Aktivisten von Robin Wood
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