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> > zipfer schrieb am 15. April 2003 14:18
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> > > Was Ali wirklich geholfen hätte, wäre eine friedliche Entwaffnung des
> > > Irak durch die UNO und die Waffeninspektoren gewesen.
> >
> > Wieso hätte ihm das geholfen?
>
> Nun ja, er hätte wohl seine Arme behalten dürfen.
Gut, dann habe ich dich mißverstanden.
> > Saddam ist futsch, und das ist auch gut so. Der Krieg hat einen
> > Bruchteil der Opfer des Regimes dieses Herrn verursacht. Er zumindest
> > wird keine Möglichkeit mehr haben, Nachbarn zu überfallen und blutig
> > die Bewohner seines Machtbereichs heimzusuchen – alleine sein Terror
> > gegen die irakischen Kurden hat ein vielfaches an zivilen Opfern
> > gekostet wie die Operation Iraqi Freedom.
>
> Die USA haben bekanntlich geholfen, Onkel Saddam an die Macht zu
> bringen.
Nicht das ich wüsste. Sie haben ihn unterstützt wie andere auch (F,
RUS), an die Macht putschte er sich selbst. So weit mein
Wissensstand.
> Sie haben ihn auch darin bestärkt, Krieg gegen seine
> Nachbarn zu führen. Das ist alles kein Geheimnis mehr.
Richtig, gegen den einen Nachbarn Iran, ein schwerer Fehler.
Aus dem “wir haben keine Meinung zu innerarbischen Konflikten” der
Botschafterin eine Einladung zum Krieg gegen Kuwait zu machen
überlasse ich fantasievolleren.
> Und nun bauen sie mit Ahmed Chalabi einen Kerl auf, der über genau
> dasselbe Potential verfügt wie sein Vorgänger. Mensch Leo, merkst du
> eigentlich gar nichts mehr?
Was soll ich merken, dass Iraker keinen Sinn für Demokratie
westlichen Zuschnitts haben, dass man also solche dort nicht erwarten
kann und dass die Amerikaner trotzdem die altbekannten Vorwürfe
abbekommen werden, sie stützten Diktatoren? Merk ich.
re – Politik der Bilder
24
Mar