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re – Politik der Bilder

24 Mar

>
> Ich kenne den Wortlaut des damaligen Gespräch’s nicht

http://www.chss.montclair.edu/english/furr/glaspie.html

Es gibt eine Reihe von Transkripten, einfach nach April Glaspie
googeln.
> > Was soll ich merken, dass Iraker keinen Sinn für Demokratie
> > westlichen Zuschnitts haben, dass man also solche dort nicht erwarten
> > kann und dass die Amerikaner trotzdem die altbekannten Vorwürfe
> > abbekommen werden, sie stützten Diktatoren? Merk ich.
>
> 1. Wenn sie keinen Sinn für Demokratie westlichen Zuschnitts haben
> sollten, wäre das sogar ihr Recht. Stell Dir vor.
Eine Vertreterin der amerikanischen Administration, deren Namen ich
nicht behalten habe, hörte ich kürzlich auf die Frage antworten, ob
die USA damit klar kämen, wenn die Iraker sich eine
islamisch-fundamentalistische Regierung geben würden: “Yes”.
Ob das so klar stehen bleibt ist wohl noch nicht ausgemacht. Ich sehe
auf britisch-amerikanischer Seite aber schon das Bemühen,
Ansprechpartner zu finden, mit denen der Übergang von der
Militärherrschaft zur zivilen, von der fremden zur eigenen gestaltet
werden kann.
> 2. Ist es, wieder mal, vollkommen egal was Du, ich, George oder
> sonstwer meint, die Iraker sollen mit der Regierung leben,
> dementsprechend wäre es vermutlich nicht das allerschlechteste, wenn
> die Regierung eine möglichst breite Unterstützung in der Bevölkerung
> hat.
Natürlich, und das impliziert, dass es eine beträchtliche Minderheit
geben wird, die nicht mit dieser Regierung einverstanden ist, egal
wie sie aussieht.
> Vielleicht passt ‘unser’ Demokratiemodell im Irak ja auch einfach nicht.
Davon bin ich überzeugt.

 
 

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