RSS
 

Archive for February, 2008

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

16 Feb

Stehen nicht US-Truppen auch deswegen im Irak, um die Rohölversorgung
der USA zu sichern?
Hat Frankreich nicht mit ähnlichen Motiven munter in Afrika
interveniert?
Und was macht China dort gerade?
Und nicht zu vergessen Russland mit Europa?
Wenn wir nicht auf Gedeih und Verderb den Launen eines Putins,
Ghaddafis oder sonst wem ausgeliefert sein wollen, so muss sich die
Politik einmischen.
Selbst relative Unabhängigkeit hat ihren Preis. Man kann gerne
darüber diskutieren, dass da manche Maßnahme zu weit geht.
Aber wenn die maßgeblichen Akteure USA, Russland, China, Frankreich,
die OPEC-Staaten samt und sonders nicht auf den Markt setzen, dann
wäre es geradezu töricht, wenn der deutsche Staat weiterhin den
Energiemarkt den angeblichen freien Marktkräften aussetzt.
Wer tummelt sich denn bei uns bei den Versorgern?
EnBW gehört zu 40% EdF, also dem französischen Staat.
Vattenfall gehört zu 100% dem Königreich Schweden. Deutsche
Verbraucher finanzieren also mit überhöhten Strompreisen die
Haushalte der Nachbarländer Schweden und Frankreich.
Der Gasmarkt wird von Gasprom, also Russland, bestimmt.
Auf unseren Energiemärkten tummeln sich als Folge der sogenannten
Privatisierung ausländische Staatskonzerne und kassieren die
Monopolrenten.
Der Markt regelt das. Welcher Markt?

 
 

Verbindung Drogen-Mafia <-> Politik? – Geheimdienst-Politik unter Drogeneinflus…

16 Feb

Manchmal habe ich den Eindruck, daß unsere lobbygesteuerten
Volksvertreter in aller Welt auch die Interessen der Drogen-Mafia
vertreten.
Ganz abwegig ist das nicht:
Eine Legalisierung von Drogen würde zum Preisverfall und zur
Austrocknung des Schwarzmarkts führen. Das kann nicht im Interesse
der Mafia-Bosse liegen. Es ist also zu vermuten, daß diese mit
Schmiergeld, Erpressung etc. versuchen die Politik zu beeinflussen,
damit die Prohibition möglichst lang erhalten bleibt.
Der Drogenhandel ist ein Milliardengeschäft und die damit
erwirtschafteten Gewinne werden häufig in legale Unternehmen
investiert. Mafiöse Strukturen haben so inzwischen weite Teile der
Weltwirtschaft durchdrungen. Entsprechend groß ist damit auch ihr
politischer Einfluß.
Es ist also damit zu rechnen, daß die Prohibition von Drogen noch
lange erhalten bleibt und die Liste der verbotenen Stoffe sogar noch
erweitert wird, um der neoliberalen Mafia-Lobby zusätzliche Märkte
wie beispielsweise Nikotin und Alkohol zu überlassen.
Wenn Politiker besonders lautstark für die Prohibition eintreten,
sollte man sich deshalb immer fragen, wer sie dafür bezahlt.
Mfg BasisDemokrat

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

15 Feb

> Und solange das so ist, ist die alleinige Abwälzung der
> Umweltschutzverantwortung auf die Automobilindustrie nichts anderes
> als das Eingeständnis das einem selbst die Natur SCHEISSEGAL ist.
Wo wird denn durch Steuern auf umweltschädliches Verhalten eine
Verantwortung auf die Industrie abgewälzt? Die Verantwortung landet
beim Kunden, und der kann durch sinnvolle Maßnahmen – zum Beispiel
indem er das öfter mal KFZ stehen läßt oder sich eins kauft, dessen
Verbrauchswerte günstiger sind – verhindern, daß sein Geld beim Staat
landet. Es scheint als funktioniere dieser Regelungsmechanismus
halbwegs, jedenfalls scheint die Industrie langsam ein Absatzproblem
bei üblen Spritverschwendern zu entdecken und schreit nach der
Politik.
> Die Anderen sind schuld…
… sagt der Manager von GM. Die, die durch verbrauchsabhängige
Steuern zu weniger umweltschädlichem Verhalten animieren wollen, sind
schuld, daß er seine üblen Spritschleudern nicht mehr los wird. Nicht
er selbst, weil er schlicht und ergreifend verpennt hat,
verbrauchsärmere KFZ zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

14 Feb

Hallo,
> > Eine entsprechende Nachfrage würde reichen.
> > Aber die gibt es leider nicht.
>
> Und wo bleibt ein dem gesellschaftlichem Konsens entsprechendes
> Angebot?
Welcher gesellschaftliche Konsens?
Der bewegt sich derzeit ungefähr auf dem Niveau der guten Vorsätze
fürs neue Jahr.
Alle sind für Ökologie, bei den anderen.
> > Der Durchschnittsbürger klatscht bei der CO2 Steuer, gibt sein Gehirn
> > aber bei Betreten des Autohauses ab.
>
> Zuerst die Arbeit(Gesetz) dann das Vergnügen(Kaufen)
> Das heißt für die Industrie, erst die Arbeit(entsprechend dem Gesetz
> anbieten)
> dann das Vergnügen(Verkaufen).
Darum geht es doch.
Das ein Gesetz nötig ist, ist eine Bankrotterklärung an die
Intelligenz der Bürger.
> > Klimaanlage, möglichst grosse Motorisierung.
>
> Ist kein Widerspruch zu wenig Verbrauch und CO2.
Im Schlaraffenland nicht, das stimmt.
> > Vollkommen unwichtig.
> Ist doch ein Widerspruch.
> Wieso mosern die Manager und nicht die Kunden?
Die Kunden mosern doch.
Und zwar nicht zu wenig.
> > Ja, Moralpolitik.
> > Eigentlich könnten die auch gleich sagen, “Tut uns leid, die
> > Bevölkerung ist völlig bescheuert, daher müsst ihr jetzt den
> > Moralapostel spielen”.
>
> Seit wann ist eine zur CO2Steuer klatschende Bevölkerung bescheuert?
Bescheuert weil sie vorne klatscht, aber hinten herum anders handelt.
Erinnert ein bisschen an die Olympiade unter Adolf.
> Seit wann ist die Industrie in der Rolle des Moralapostels?
> Deine Argumentation ist abwegig.
Die Politik hat jahrelang vergeblich auf die Verbraucher gesetzt.
Leider haben die Verbraucher aber eben nicht Ökologisch gehandelt.
Schlussendlich wird die Industrie sich bald hinstellen müssen, und
ihnen bei Betreten des Verkaufsgeländes nurnoch Ökomobile verkaufen
können.
“Du du du, uns interessiert nicht was du willst, wir dürfen dir
nurnoch diese Ökoautos verkaufen..”
Kein Moralapostel?

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

14 Feb

> Eine entsprechende Nachfrage würde reichen.
> Aber die gibt es leider nicht.
Und wo bleibt ein dem gesellschaftlichem Konsens entsprechendes
Angebot?
> Der Durchschnittsbürger klatscht bei der CO2 Steuer, gibt sein Gehirn
> aber bei Betreten des Autohauses ab.
Zuerst die Arbeit(Gesetz) dann das Vergnügen(Kaufen)
Das heißt für die Industrie, erst die Arbeit(entsprechend dem Gesetz
anbieten)
dann das Vergnügen(Verkaufen).
> Klimaanlage, möglichst grosse Motorisierung.
Ist kein Widerspruch zu wenig Verbrauch und CO2.
> Wie wenig wichtig Ökologie den Kunden ist weiss die
> Automobilindustrie doch genau.
Ja,sie klatschen bei der CO2Steuer.
> Vollkommen unwichtig.
Ist doch ein Widerspruch.
Wieso mosern die Manager und nicht die Kunden?
>
> > Vllt durch weniger Autokäufe :-)
> > Ausserdem gibt es die Umweltpolitik der Regierung,
> > der sogenannten Volksvertreter.
>
> Ja, Moralpolitik.
> Eigentlich könnten die auch gleich sagen, “Tut uns leid, die
> Bevölkerung ist völlig bescheuert, daher müsst ihr jetzt den
> Moralapostel spielen”.
Seit wann ist eine zur CO2Steuer klatschende Bevölkerung bescheuert?
Seit wann ist die Industrie in der Rolle des Moralapostels?
Deine Argumentation ist abwegig.

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

03 Feb

>
> > Premiumposting schrieb am 5. Januar 2008 21:02
> >
> > > asxdef schrieb am 5. Januar 2008 20:59
> > >
> > > > Wenn du mit mir diskutieren willst, solltest du darauf eingehen.
> > >
> > > Hab ich doch, mit dem hinweiss auf das Kerosion.
> >
> > Oh Mann. Du meinst, die Leute kaufen sich kein Auto sondern fliegen
> > nur noch? Die andere Möglichkeit ist doch, dass man sich seltener ein
> > neues Auto kauft, sein Auto weniger abnutzt, einen Gebrauchtwagen
> > kauft etc…
>
> Hallo? Was soll dieser Ablenkungsversuch? Kommen wir vielleicht noch
> mal zum Thema zurück? Es ging um die ungleichbehandlung der
> Verkehrsträger in steuerlicher hinsicht.
Nein, es geht um Branchen. Du hast den Thread ja immer noch nicht
gelesen.

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

01 Feb

> Eine entsprechende Nachfrage würde reichen.
> Aber die gibt es leider nicht.
Und wo bleibt ein dem gesellschaftlichem Konsens entsprechendes
Angebot?
> Der Durchschnittsbürger klatscht bei der CO2 Steuer, gibt sein Gehirn
> aber bei Betreten des Autohauses ab.
Zuerst die Arbeit(Gesetz) dann das Vergnügen(Kaufen)
Das heißt für die Industrie, erst die Arbeit(entsprechend dem Gesetz
anbieten)
dann das Vergnügen(Verkaufen).
> Klimaanlage, möglichst grosse Motorisierung.
Ist kein Widerspruch zu wenig Verbrauch und CO2.
> Wie wenig wichtig Ökologie den Kunden ist weiss die
> Automobilindustrie doch genau.
Ja,sie klatschen bei der CO2Steuer.
> Vollkommen unwichtig.
Ist doch ein Widerspruch.
Wieso mosern die Manager und nicht die Kunden?
>
> > Vllt durch weniger Autokäufe :-)
> > Ausserdem gibt es die Umweltpolitik der Regierung,
> > der sogenannten Volksvertreter.
>
> Ja, Moralpolitik.
> Eigentlich könnten die auch gleich sagen, “Tut uns leid, die
> Bevölkerung ist völlig bescheuert, daher müsst ihr jetzt den
> Moralapostel spielen”.
Seit wann ist eine zur CO2Steuer klatschende Bevölkerung bescheuert?
Seit wann ist die Industrie in der Rolle des Moralapostels?
Deine Argumentation ist abwegig.

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

01 Feb

Hallo,
> > Eine entsprechende Nachfrage würde reichen.
> > Aber die gibt es leider nicht.
>
> Und wo bleibt ein dem gesellschaftlichem Konsens entsprechendes
> Angebot?
Welcher gesellschaftliche Konsens?
Der bewegt sich derzeit ungefähr auf dem Niveau der guten Vorsätze
fürs neue Jahr.
Alle sind für Ökologie, bei den anderen.
> > Der Durchschnittsbürger klatscht bei der CO2 Steuer, gibt sein Gehirn
> > aber bei Betreten des Autohauses ab.
>
> Zuerst die Arbeit(Gesetz) dann das Vergnügen(Kaufen)
> Das heißt für die Industrie, erst die Arbeit(entsprechend dem Gesetz
> anbieten)
> dann das Vergnügen(Verkaufen).
Darum geht es doch.
Das ein Gesetz nötig ist, ist eine Bankrotterklärung an die
Intelligenz der Bürger.
> > Klimaanlage, möglichst grosse Motorisierung.
>
> Ist kein Widerspruch zu wenig Verbrauch und CO2.
Im Schlaraffenland nicht, das stimmt.
> > Vollkommen unwichtig.
> Ist doch ein Widerspruch.
> Wieso mosern die Manager und nicht die Kunden?
Die Kunden mosern doch.
Und zwar nicht zu wenig.
> > Ja, Moralpolitik.
> > Eigentlich könnten die auch gleich sagen, “Tut uns leid, die
> > Bevölkerung ist völlig bescheuert, daher müsst ihr jetzt den
> > Moralapostel spielen”.
>
> Seit wann ist eine zur CO2Steuer klatschende Bevölkerung bescheuert?
Bescheuert weil sie vorne klatscht, aber hinten herum anders handelt.
Erinnert ein bisschen an die Olympiade unter Adolf.
> Seit wann ist die Industrie in der Rolle des Moralapostels?
> Deine Argumentation ist abwegig.
Die Politik hat jahrelang vergeblich auf die Verbraucher gesetzt.
Leider haben die Verbraucher aber eben nicht Ökologisch gehandelt.
Schlussendlich wird die Industrie sich bald hinstellen müssen, und
ihnen bei Betreten des Verkaufsgeländes nurnoch Ökomobile verkaufen
können.
“Du du du, uns interessiert nicht was du willst, wir dürfen dir
nurnoch diese Ökoautos verkaufen..”
Kein Moralapostel?

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

01 Feb

> Und solange das so ist, ist die alleinige Abwälzung der
> Umweltschutzverantwortung auf die Automobilindustrie nichts anderes
> als das Eingeständnis das einem selbst die Natur SCHEISSEGAL ist.
Wo wird denn durch Steuern auf umweltschädliches Verhalten eine
Verantwortung auf die Industrie abgewälzt? Die Verantwortung landet
beim Kunden, und der kann durch sinnvolle Maßnahmen – zum Beispiel
indem er das öfter mal KFZ stehen läßt oder sich eins kauft, dessen
Verbrauchswerte günstiger sind – verhindern, daß sein Geld beim Staat
landet. Es scheint als funktioniere dieser Regelungsmechanismus
halbwegs, jedenfalls scheint die Industrie langsam ein Absatzproblem
bei üblen Spritverschwendern zu entdecken und schreit nach der
Politik.
> Die Anderen sind schuld…
… sagt der Manager von GM. Die, die durch verbrauchsabhängige
Steuern zu weniger umweltschädlichem Verhalten animieren wollen, sind
schuld, daß er seine üblen Spritschleudern nicht mehr los wird. Nicht
er selbst, weil er schlicht und ergreifend verpennt hat,
verbrauchsärmere KFZ zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

 
 

Re: Der Markt regelt das und die Politik soll sich raushalten! – Special: Politik

01 Feb

>
> > Und jetzt lernen wir richtiges Zitieren:
> >
> > “Das ist eine Steuer, die du dir rauspickst, und sagst, das ist alles
> > viel teuerer als bei uns. Was kostet denn in Dänemark das Benzin, und
> > die KFZ-Steuern?”
> >
> > Was, wenn nicht die Suggestion, daß diese beiden “erfragten” Steuern
> > im Gegensatz zur teuren Zulassungssteuer, deutlich billiger sind,
> > sollte denn diese Frage darstellen?
>
> Du hast dir ja auch eine Steuer rausgepickt die besonders hoch ist.
>
Worüber du dich echauffiertest, um mich im selben Atemzug nach zwei
weiteren Steuern/Kosten fragtest. Jeder normal denkenden Mensch würde
eine solche Frage nur stellen, wenn er wüßte, daß andere Steuern,
insbesondere die namentlich genannten im Vergleich zu Deutschland
eben niedriger sind. Den BEleg bist du aber schuldig geblieben. Wofür
es einen einfachen Grund gibt: Sprit kostet nämlich in Dänemark
dasselbe wie in Deutschland. Und daß die KFZ-Steuer so erheblich
billiger ist, daß da irgendein Ausgleich stattfindet, kann man
getrost ausaschließen, wenn schon Kleintransporter in Dänemark mit
Abstand die höchsten Steuern in Europa haben.
> Das heisst aber nicht, das die übrige Mobilitätsbesteierung genau so
> hoch ist.
>
Nein, sie kann sogar noch höher sein. Du aber hast suggeriert, sie
wären niedriger. Und nun windest du dich seit zehn Postings, weil du
wieder mal in völliger Unkenntnis der Fakten losgetrollt hast und nun
deine sogenannte “Argumentation” verteidigen willst, obwohl sie von
Anfang an unhaltbar war.
Irgendwo tust du mir beinahe leid. Aber wer so frech, überheblich und
nervig ist, verdient nicht mal Mitleid, wenn er aufläuft…