Schröder sieht in den Umfragen nicht gut aus mit seiner Regierung.
Zusätzlich nun das Babcock Dilemma, wo ihm und seinem MP Klimmt genau
die Banken eine kalte Schulter zeigten, welche Opfer der politisch
motivierten Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bei den Durchsuchungen in
Luxemburg in 1992 waren, dazu der Kölner Klüngel und noch zusätzlich
ein Wuppertaler OB, dem ebenfalls Korruption vorgeworfen wird, und
der nicht freiwillig gehen kann, weil dies als Schuldanerkenntnis
gelten würde.
Und dann noch rund 3 Mio Wähler, die alle 5 stellige Beträge mit der
Telekom verloren haben.
Wer am Zaun vom Kanzleramt rüttelt, und schreit: “ich will da rein”
der will auch drin bleiben.
Nun wird Window Dressing gemacht. Sommer raus, psychologischer
Effekt: Die Kurse steigen.
Der Neue darf alles, nur keinen reinen Tisch VOR den Wahlen machen,
also nicht zu früh bestellen.
Bei Vivendi lief es auch so: Erst stiegen die Aktien beträchtlich an,
und nun merkt man, dass der Neue auch nur mit Wasser kocht. Die
Aktien fallen seit vier Tagen wieder.
So wird Schröder Herrn Dr. Sommer noch nicht so bald opfern bzw. ein
neuer Vorstand wird nicht viel eher als vor Ende September seinen
Dienst antreten.
Was ich gehört habe, ist, dass es meilenweit keinen Nachfolger mit
Fachkenntnissen gibt, mit einer Ausnahme: Dr. Esser von D2. Aber
gegen den ermittelt auch schon der Staatsanwalt. Dumm aber auch.
Aber Schröder ist ja hauptsächlich am Verbleib im Kanzleramt gelegen.
Und da spielt der Nachfolger eh keine große Rolle. Hauptsache, Sommer
geht, und die Kurse steigen kurz vor dem Wahlgang. Jetzt ist Timing
angesagt, nichts anderes.
Die Politik ist so dreckig, dass man kotzen möchte.
G.-J.
Politik, nichts als Politik – Sommer-Wahlkampftheater um den Telekom-C…
24
Jan